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Projektdauer: 2009 - 2011

ESPON CLIMATE: Der Klimawandel und seine räumlichen Auswirkungen auf Regionen und die lokale Wirtschaft - Fallstudie Alpenraum

Hintergrund

ESPON LogoIrrigation in South Tyrol (Photo: Marc Zebisch)
Bewässerung in Südtirol (Photo: Marc Zebisch)

Das ESPON-Projekt 2013/1/4 Klimawandel und dessen räumliche Auswirkungen auf Regionen und die lokale Wirtschaft beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die europäischen Regionen und ihre Wirtschaft sowie den Folgen für die Raumplanung. Das Hauptziel des Projekts ist es, die Verwundbarkeit der Regionen gegenüber dem Klimawandel zu identifizieren. Daher werden die Empfindlichkeit von Regionen gegenüber Klimareizen und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die europäischen Regionen unter Berücksichtigung möglicher Vermeidungs- und Anpassungsstrategien analysiert. Schliesslich strebt das Projekt die Entwicklung neuer potentieller Typologien von Regionen an, welche die unterschiedlichen Aspekte und Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen. ESPON CLIMATE ist ein europäisches Projekt, welches vom ESPON 2013 Programm (Europäisches Raumplanungsbeobachtungsnetzwerk) finanziert wird.

Projektverantwortlicher ist das Raumplanungsinstitut der Technischen Universität Dortmund (IRPUD) in Deutschland.

Fallstudie Alpenraum

Schon heute hat sich das Klima in den Alpen erheblich verändert und beeinträchtigt gewisse Regionen und die lokale Wirtschaft. In Zukunft wird der Klimawandel, vor allem der Temperaturanstieg, die höhere Variabilität der Niederschläge und die Zunahme von Extremereignissen, diese Entwicklung verstärken und die heutigen Lebens- und Arbeitsbedingungen verändern. Aus diesem Grund wird für den Alpenraum als ländliche Region mit dicht besiedelten Tälern und mehreren Metropolitanregionen von europäischer Bedeutung in den umliegenden Niederungen eine transnationale Strategie benötigt, welche darlegt wie Vermeidungs- und Anpassungsstrategien gefördert werden können. Die Fallstudie Alpenraum fokussiert auf die Analyse der Verwundbarkeit im Tourismussektor und auf Strategien zur Vermeidung sowie Anpassung an den Klimawandel.Dafür wurde eine standardisierte Befragung mit Vertretern von Behörden (Raumplanungs- und Umweltämter) und Tourismusorganisationen durchgeführt werden.

Ergebnisse

Publikationen

  • Matasci, C., Barawid, N., Kruse, S., Thalmann, P. (2013) Exploring Barriers to Climate Change Adaptation in the Swiss Tourism Sector, Mitigation and Adaption Strategies for Global Change. Online First. http://dx.doi.org/10.1007/s11027-013-9471-1
  • Juhola, S., Kruse, S. (2013) A framework for analysing regional adaptive capacity assessments: challenges for methodology and policy making, Mitigation and Adaption Strategies for Global Change. Online First. http://dx.doi.org/10.1007/s11027-013-9481-z
  • Kruse, S., Stiffler, M., Baumgartner, D. and Pütz, M. (2013) Vulnerability and Adaptation to Climate Change in the Alpine Space: a Case Study on the Adaptive Capacity of the Tourism Sector, in European Climate Vulnerabilities and Adaptation: A Spatial Planning Perspective (eds P. Schmidt-Thomé and S. Greiving), John Wiley & Sons, Ltd, Chichester, UK. doi: 10.1002/9781118474822.ch15.
  • "Klimaanpassung im Alpenraum" in the annual report of WSL 2010 (German version) [PDF]
  • "Adaptations aux changements climatiques dans l’Arc alpin" in the annual report of WSL 2010 (French Version) [PDF]

WSL Projektteam

Forschungsgruppe Regionalökonomie and -entwicklung

  • Manuela Stiffler 
  • Daniel Baumgartner

Kontakt

Stichworte Klimawandel, Vulnerabilität, Resilienz, Klimaanpassung, Raumentwicklung, Raumplanung, Alpenraum, Fallstudie

 

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