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Freizeitaktivitäten wegen und gegen Natur und LandschaftSozialwissenschaftliche Untersuchung zu Hintergründen und Lösungswegen.
Freizeitaktivitäten, insbesondere wenn sie "outdoor" erfolgen und insbesondere, wenn damit hohe räumliche Mobilität verbunden ist, können negative Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Umwelt haben. Im Landschaftskonzept Schweiz (LKS) lautet daher eines der Sachziele (3C): "Die Bevölkerung wird mittels handlungsorientierter Informationen und Anreize zu einem möglichst natur- und landschaftsschonenden Freizeitverhalten angeregt". Damit geeignete Massnahmen zur Erreichung dieses Ziels ergriffen werden können, bedarf es einerseits eines profunden Wissens über die Gründe und Motivationen der Freizeitaktiven für ihre Tätigkeiten, über ihre Einstellungen zu Natur, Landschaft und Umwelt sowie über deren (potentielle) Bereitschaft zu Handlungsänderungen. Zudem sind Kenntnisse über Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit der verschiedenen möglichen Strategien der Einstellungs- und Verhaltensbeeinflussung bezüglich der Auswirkungen von Freizeitaktivitäten notwendig. Beiderlei Grundlagen für bestmögliche Entscheidungen sind bisher ungenügend. Ziele
Projektfragen
LimitierungenDieses Projekt wird sich nicht mit dem Aspekt der Mobilität oder der Nutzung von freizeitrelevanten Infrastrukturenð auseinandersetzen, sondern diese Aspekte sogar so weit als möglich ausklammern. (Verweis auf das Pilotprojekt "Sport Verkehr Region Bern" SOV (2000), in welchem Freizeitaktivitäts-Mobilität untersucht worden ist ). Bedeutung für Praxis und ForschungDie Bedeutung des Projektes für die Praxis, sprich die Umsetzung erhält in diesem Forschungsprojekt ein besonderes Gewicht, da es aus dem Sachziel 3C des LKS hergeleitet und auf dieses ausgerichtet wurde: Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in erster Linie dazu dienen, es den Behörden zu ermöglichen, bzw. zu erleichtern, dieses Sachziel effizient und effektiv erreichen zu können. Die Forscher der WSL stellen nicht nur ihre Ergebnisse zur Verfügung, sondern bereiten diese für die Umsetzungsarbeit auf, geben Empfehlungen für Umsetzungstrategien ab und stehen den Behörden für Beratungen auch nach Abschluss des Forschungsprojekts zur Verfügung. Die eigentliche Umsetzungsarbeit wird jedoch von der dafür zuständige Behörde - dem BAFU - vorgenommen. Forschungsstrategie und MethodenAufgrund der grossen Komplexität des Untersuchungsobjektes "Freizeitaktivitäten" sind mehrere Forschungsphasen und -methoden notwendig.
Beteiligte
Kontakt
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