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Analyse klimabedingter Risiken und Chancen in der Schweiz2010-2013 Hintergrund
Der vierte Wissensstandsbericht des IPCC hat aufgezeigt, dass die anthropogene Klimaänderung nicht mehr verhindert, sondern nur noch vermindert werden kann. Auch in der Schweiz werden sich als Folge der Klimaänderung die Rahmenbedingungen für Umwelt, Mensch und Wirtschaft nachhaltig verändern. Nebst der vordringlichen Reduktion der Treibhausgasemissionen wird deshalb die Anpassung an die Auswirkungen der Klimaänderung immer wichtiger.Bei der Anpassung an die Klimaänderung handelt es sich um eine vielschichtige und komplexe Aufgabe, bei der zahlreiche Akteure aus allen institutionellen Ebenen involviert sind. Viele Massnahmen betreffen Querschnittsthemen wie beispielsweise die Wasserverfügbarkeit, die Naturgefahren oder die Biodiversität. Aufgrund des disziplinenübergreifenden Charakters der Auswirkungen der Klimaänderung und der Anpassung an die Klimaänderung ist ein Koordinationsbedarf gegeben. Aus diesem Grund, und um den Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel zu optimieren, entwickelt das Bundesamt für Umwelt in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Departmenten und Bundesämtern eine nationale Anpassungsstrategie. Diese wurde vom Bundesrat am 26. August 2009 in Auftrag gegeben. Als Grundlage für die zu entwickelnde nationale Klimaanpassungsstrategie, wird eine Analyse und Bewertung klimabedingter Risiken (und Chancen) in der Schweiz durchgeführt. Sie ermöglicht es, schweizweit die wichtigsten klimabedingten Risiken (und Chancen) zu identifizieren, anhand einer einheitlichen Methodik zu bewerten und sektorübergreifend zu vergleichen. Im Sinn des integralen Risikomanagements dienen die Resultate der Analyse dazu, die Frage „Was kann passieren?“ zu beantworten. Sie bilden die Basis, um in einem weiteren Schritt prioritäre Handlungsfelder bei der Anpassung an die Klimaänderung zu bezeichnen und Massnahmen zu planen.
ProjektinformationPilotprojekt (2010-2011)Wichtige Grundlagen für die Umsetzung der Anpassungsstrategie wird die integrale Analyse der klimabedingten Risiken und Chancen in der die Schweiz liefern. Auf Basis der Ergebnisse sollen Schwerpunkte für die Anpassung gesetzt und Massnahmen für diese Schwerpunkte geplant werden können. Im Auftrag des BAFU wurde bereits eine integrale Analysemethode entwickelt, mit der sich die wichtigsten Risiken und Chancen des Klimawandels identifizieren und bewerten lassen. Sie ist anwendbar auf die Bereiche Gesundheit, Landwirtschaft, Wald, Energie, Tourismus, Infrastrukturen und Gebäude, Wasserwirtschaft, Biodiversität sowie Freiräume und Grünflächen. Im Rahmen des Pilotprojekts (2010-2011) wurde die Methode exemplarisch für die Gemeinde Davos und die Stadt Zürich getestet. Das Pilotprojekt wurde vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) finanziert und von August 2010 bis Juli 2011 bearbeitet. Der Methodentest Zürich wurde vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) kofinanziert.
Regionale Fallstudie (2011-2013)Bis 2014 sollen Aussagen über die klimabedingten Risiken und Chancen in der ganzen Schweiz möglich sein. Zu diesem Zweck wird die in der Pilotstudie entwickelte Methode in mehreren repräsentativen Fallstudien angewendet. In der Fallstudie Kanton Aargau wird die Klimarisikoanalyse erstmals in einem grösseren Gebiet und in vollem Umfang durchgeführt. Die Arbeiten im Kanton Aargau, der das Mittelland repräsentiert, liefern den ersten Baustein für die schweizweite Betrachtung der klimabedingten Risiken und Chancen. Die regionale Fallstudie wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) finanziert und von November 2011 bis Januar 2013 bearbeitet. Projektteam
WSL/SLF Gruppe Regionalökonomie und -entwicklung:
Gruppe Risikomanagement:
BAFU
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