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KULTURisk: Knowledge-based approach to build a culture of risk prevention in Europe

Sihl beim Hauptbahnhof Zürich
Sihl beim Hauptbahnhof Zürich

Foto: Matthias Buchecker


KULTURisk ist ein kollaboratives Projekt, das im Rahmen des FP7-Rahmenprogramms der EU gefördert wird. Es hat zum Ziel, in Europa eine Kultur der Risikoprävention zu entwickeln, indem der Nutzen von Präventionsmassnahmen gegen Naturgefahren ermittelt und demonstriert wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine neuartige Methode zur Bewertung des Nutzens verschiedener Präventionsmassnahmen entwickelt, anhand verschiedener Fallbeispiele mit Fokus auf wasserbezogene Naturgefahren getestet und validiert und schliesslich auf Präventionsmassnahmen gegenüber anderen Naturgefahren übertragen. Die Ergebnisse bezüglich des Nutzens der Präventionsmassnahmen, insbesondere von Frühwarnsystemen, planerische Massnahmen, Risikotransferstrategien (z.B. Versicherung sowie strukturelle Massnahmen werden zur Information von Entscheidträgern und der Öffentlichkeit aufbereitet. Begleitend zur Untersuchung von ökonomischem Nutzen und Kosten der Präventionsmassnahmen werden in den Fallstudien auch die Wirksamkeit und die Optimierungsmöglichkeiten der Risikokommunikation ermittelt, sowohl hinsichtlich einer Konsensbildung über die Präventionsmassnahmen sowie hinsichtlich des Wissenstransfers. 

Forschungsfragen:
  • Wie lassen sich Nutzen und Kosten von Präventionsmassnahmen in umfassendem Sinne quantifizieren?
  • Welchen Nutzen und welche Kosten bringen Präventionsmassnahmen gegen wasserbezogene Naturgefahren mit sich?
  • Wie lassen sich die Erkenntnisse auf Präventionsmassnahmen für weitere Naturgefahren übertragen?
  • Welches sind geeignete Kommunikationsformen, um Konsens über Präventionsmassnahmen zu finden und den Wissenstransfer zwischen Fachexperten, Entscheidträgern und der Öffentlichkeit zu ermöglichen?
  • Wie wirksam sind die in den Fallbeispielen angewandten Formen der Risikokommunikation und inwiefern besteht Verbesserungspotential?
  • Wie lassen sich die Erkenntnisse für Praxis und Öffentlichkeit aufbereiten?
Beteiligte Institutionen:
Rolle des WSL Teams:

Die WSL ist innerhalb des Projektes verantwortlich für die Fallstudie Hochwasser Sihl. Die drei Mitglieder des WSL-Teams tragen zudem zu verschiedenen Workpackages bei:

Dr. Matthias Buchecker: Workpackage ‚Risiko-Kommunikation‘

Dr. Jacqueline Frick: Workpackage ‚Risiko-Kommunikation‘

Dr. Roland Olschewski: Workpackage ‚Methodeentwicklung zur Massnahmen-Evaluation'

Kontakt: