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Präferenzen für die Landschaft in der Region GreifenseeGesellschaftliche Kosten/Nutzen aktueller und alternativer Landnutzungen in einer dicht besiedelten Mittellandregion mit überregionaler ErholungsfunktionProblemstellung
In der Schweiz bestehen für die BürgerInnen vielfältige Möglichkeiten, die landschaftswirksamen Politiken mitzugestalten. Direkt-demokratische Entscheide betreffend Gewässerschutz, Landwirtschaft, Natur- und Heimatschutz und Raumplanung setzten in den letzten Jahren Eckpfeiler der Politik und beeinflussen die Zielsysteme von ParlamentarierInnen und Verwaltungen. Dennoch wissen wir wenig darüber, inwiefern das derzeitige Landschafts-Management in der Lage ist, die Landschaft entsprechend den Präferenzen der Bevölkerung zu gestalten. Die heutige Landschaft ist das Produkt einer historischen Entwicklung, in der zahlreiche einzelne adaptive Politikentscheide aus jeweils beschränktem Gestaltungsspielraum heraus erfolgten. Insbesondere die demographische Entwicklung in stadtnahen Regionen und Fragen der Integration der Agrarpolitik in Konzepte zur Landschaftsentwicklung erfordern heute eine Überprüfung der Landnutzung hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Optimalität im Sinne einer Allokation der Flächen auf die gesellschaftlich höchstbewerteten Nutzungen. ProjektzieleDas Projekt verfolgt zwei übergeordnete Ziele:
Wissenschaftliche MethodenAttribut-basierte statistische Modellierung des Auswahlverhaltens
Anwendung von Choice Experimenten auf die Landschaftsbewertung
Stand der KenntnisseDie ökonomische Forschung zum Thema "Präferenzen für die Landschaft" ist primär der Frage einer optimalen Allokation zwischen jeweils zwei alternativen Landnutzungen nachgegangen (z.B. Lopez et al. 1994, Brunstad et al. 1999). Im Fall der traditionellen europäischen Kulturlandschaften sind die Benefits der Ressource Landschaft jedoch komplizierter (Roschewitz 1999, Schläpfer und Hanley 2001, Randall 2002, OECD 2002, Günter et al. 2002). Sie enthält als wichtige Argumente Flächenanteile verschiedenster Landschaftselemente sowie deren räumliche Anordnung. Mit dem heutigen Direktzahlungssystem der Schweizerischen Agrarpolitik wird man - beschränkt auf die landwirtschaftliche Fläche - der Forderung nach einer Vielfalt an Landschaftselementen prinzipiell gerecht. Dennoch ist weitgehend unbekannt, ob in einer jeweiligen Region der heutige relative Anteil einer Nutzung i an der regionalen Gesamtfläche (bei gegebenen gesellschaftlichen Kosten pi von i) den Präferenzen entspricht. Auf einer qualitativen Ebene liegen Kenntnisse über den Wert der Landschaft in der Region Greifensee bereits vor (Alig 2001). Im vorliegenden Projekt werden demgegenüber Präferenzen der Bevölkerung anhand eines umweltökonomischen Bewertungsansatzes quantitativ erfasst. Bedeutung für Praxis und ForschungBedeutung für die Praxis
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