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Wiederbewaldung von Brachflächen aus Sicht von Einheimischen und Gästen
Einer der Hauptgründe für Agrarsubventionen im Schweizer Berggebiet ist der Schutz und die Pflege traditioneller Kulturlandschaften. Das gängige Argument ist, dass Steuerzahler die hohen Kosten der Agrarpolitik nur akzeptieren, wenn Sie selbst erfahren, wie landwirtschaftliche Flächen nicht mehr bewirtschaftet werden und sie die einsetzende Wiederbewaldung negativ beurteilen. Um herauszufinden, welche Einstellungen die Bevölkerung zu brach gefallenen Flächen und Wiederbewaldung hat, wurden qualitative Interviews in situ, eine standardisierte Befragung und Photo-Experimente durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Landaufgabe und Brachflächen negativ beurteilt werden, wenn danach nur grosse homogene Waldflächen folgen. Die Beurteilung ist dagegen positiv, wenn ein Mosaik aus offener Landschaft und kleineren Waldgebieten brach gefallenen Flächen folgt. Hinsichtlich der Landschaftspräferenzen kann daher geschlossen werden, dass Planungsmassnahmen die Sukzession und Wiederbewaldung so steuern sollten, dass grosse homogene Waldflächen vermieden werden sollten. PublikationenOnline
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