| Parameterisierung der Vegetation in Klimamodellen | |
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Projekleiter:Norbert Kräuchi (WSL) Homepage / e-mail
Atsumu OhmuraHomepage |
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Contents: Hintergrund | HintergrundEine grosse Einschränkung bei der Anwendung genereller Zirkulationsmodelle (GCM) ist die rudimentäre Verknüpfung von atmosphärischen Prozessen mit den Eigenschaften der Bodenoberfläche. Insbesondere die Verknüpfung der Biosphäre (Wälder) mit der Atmosphäre. Es ist bekannt, dass die Kupplung dieser Prozesse von grosser Bedeutung ist (z.B. Albedo). Entsprechend gross ist daher das Interesse die Qualität der Biosphäreninformation für GCM's zu verbessern. Wichtige Daten werden auf den LWF-Flächen erhoben und sollen in die Klimamodelle einbezogen werden.
ProjektzieleZiel des Projektes ist eine bessere Abbildung der Vegetation in Klimamodellen um zukünftige Trends der Niederschlags - und Klimaentwicklung besser simulieren zu können. Jahreszeitliche Niederschlagstrends hängen stark von der Vegetation ab. Mit der vorgeschlagenen Verbesserung der Modelle können diese Aspekte in die Klimamodellierung miteinbezogen werden. Ein wichtiges Ziel beim Projekt ist die Parameterisierung der Albedo vegetations (schnee-) bedeckter Oberflächen. Eine Datenquelle für Vegeationsdaten sind die LWF-Flächen. Ein weiteres Ziel ist die richtige Auswahl bedeutender Variablen.Inhaltsverzeichnis
MethodenIm Projekt werden die Methoden der Simulation und der Modellierung angewendet. Das am Max Planck Institut in Hamburg entwickelte generellen Zirkulationsmodell (ECHAM4) wird angewandt, um verschiedene Parameterisierungs-Schemen zu vergleichen und Sensitivitätsstudien durchzuführen. Zur Parameterisierung der Vegetation bzw. des Waldes und zur Definition der 'boundary (surface)' Bedingungen des Models werden Daten des Projektes LWF verwendet.
Arbeitsplanung
BeteiligteDieses Projekt ist die Doktorarbeit von Andreas Roesch. Der Referent ist Atsumu Ohmura (Geographie Institute, ETHZ) und der Korreferent ist Martin Beniston.HyperlinksWeitere InformationenViele Untersuchungen bestätigen dass die saisonale Entwicklung der Vegetation einen bedeutenden Einfluss auf das saisonale Klima hat. Die wichtigste Untersuchung ist BATS (Biosphere-Atmosphere-Transfer-Scheme), welche durch das National Center for Atmospheric Research in Boulder Colorado durchgeführt wurde. Die Klimaforscher am Max Planck Institut haben ein Biom Modell entwickelt, welches die Bodenbedeckung teilweise mitberücksichtigt. Das Modell ist jedoch nicht in der Lage, jahreszeitliche Veränderungen zu miteinzubeziehen. Die damit verbundene Problematik wurde u.a. in: Kräuchi, N. Climate change and forest ecosystems - an overview. In Long-term implications of climate change and air pollution on forest ecosystems. IUFRO World Series Vol. 4, 53-76. oder in : Gyalistras, D., von Storch, H., Fischlin, A. and Beniston, M. 1994. Linking GCM-simulated climatic changes to ecosystem models: case studies of statistical downscaling in the Alps. Climate Research 4, 167-89 erörtert
Nationalfondsprojekt 20-50533.97: "Numerical and Observational Studies of Climate Variability and Processes in the Vicinity of Mountain Regions (CLIMATE-2000).
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| Projekt 6.95.961 "Vegetation parameterisation in climate models" Nationalfondsprojekt 20-50533.97: "Numerical and Observational Studies of Climate Variability and Processes in the Vicinity of Mountain Regions (CLIMATE-2000). | |