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Einführung zu den KWW Projekten
Kohlenstoff- und Wasserhaushalt von Wäldern
KWW
Einführung
Forschungsaktivitäten
Untersuchungsflächen
Die Projekte des Teilprogrammes Kohlenstoff-
und Wasserhaushalt von Wäldern (KWW) wurden im Anschluss
an Untersuchungen im Rahmen des NFP 14 Programmes (Waldschäden
und Luftverschmutzung in der Schweiz) aufgenommen: Einerseits
zeichnete sich ab, dass der Wasserhaushalt bei den beobachteten
Veränderungen an Waldbäumen eine Rolle spielen könnte,
und andererseits wurden verschiedene Fragen im Zusammenhang
mit der prognostizierten Klimaänderung aktuell. Ein grosser
Teil der KWW-Untersuchungen wird im subalpinen Fichtenwald
auf der Versuchsfläche Seehornwald
(Davos) durchgeführt. Auf dieser Versuchsfläche
befindet sich eine NABEL-Station, wo durch das Bundesamt für
Umwelt, Wald und Landschaft ( BUWAL)
meteorologische Parameter und Schadstoff-Werte gemessen werden.
Ziel der Arbeiten sind vertiefte, Einblicke
in die Kohlenstoff- und Wasserhaushalt von Bäumen und
Beständen in Gebirgswäldern. Fragen über
die Auswirkungen einer möglichen Klimaveränderung
bilden einen Schwerpunkt. Die Ziele basieren auf Vorgaben
des "Mehrjahresplanes 2000-2003" der WSL (1998) und der
Zusammenstellung "Auswirkungen von Klimaänderungen:
Fragen an die Forschung" des BUWAL (1998):
- Erfassen der Zusammenhänge zwischen Wald und
Witterung auf den Ebenen "Zweig", "Baum" und "Bestand"
zur Ermittlung der Grenzwerte, welche zu Stress führen
(speziell Trockenstress und Windeinwirkung).
- Analyse der Stoffumsätze (Kohlendioxid und Wasser)
und verfolgen des Energietransfers zwischen Wald und
Atmosphäre im Hinblick auf die CO2-Anreicherung
in der Atmosphäre und vermutete Klimaänderungen
(Global Change).
- Beurteilung der physiologischen Belastbarkeit der
Bäume bzw. Schätzung des Risikos durch Analyse
der Zusammenhänge mit mechanistischen (prozessorientierten)
Modellen. Frühzeitiges Erkennen von Veränderungen
im Ökosystem Wald
Die KWW-Untersuchungen werden in Zusammenarbeit
mit Forschern der Institutes für terrestrische Ökologie
der ETH Zürich und des Department
of Biology der Montana State University, Bozeman, Montana,
USA durchgeführt. Koordination durch das Zentrum
für Terrestrische Ökologie (ZOek). Bei Fragen
wenden Sie sich an den Projektleiter Rudolf
Häsler.
Forschungsaktivitäten
Die komplex vernetzten Wechselbeziehungen zwischen Klima,
Witterung und Pflanzen stehen im Zentrum der Forschungsaktivitäten.
Die Untersuchungen umfassen verschiedene Zeithorizonte: das
Jahr, die Saison und den Tag. Mit besonderer Intensität
werden die Effekte der Witterung auf den Wasserhaushalt und
die Kohlenstoffallokation der Bäume sowie die Energieflüsse
in subalpinen terrestrischen Ökosystemen untersucht.
(Gaswechsel- und Eddykorrelationsmessungen).
Ausgehend vom Zweig über den einzelnen Baum wird schliesslich
auf den gesamten Bestand extrapoliert. Mit den gewonnenen
Erkenntnissen wird die Reaktion naturnaher, terrestrischer
Ökosysteme auf Klimaänderungen (Global Change) abgeschätzt.
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KWW Flächen
Alle Versuchsflächen befinden sich im Alpenraum. Die grösseren, umfassenden Untersuchungen werden auf den beiden Flächen Seehornwald und Stillberg bei Davos durchgeführt.
- Seehornwald
bei Davos, 1640 m.ü.M
- Stillberg
bei Davos, 2090 m.ü.M
- Alp Grüm, Nähe Berninapass, 2200 m.ü.M.
- Haldigrat, 1830 m.ü.M.
- Brienz, 1750 m.ü.M.
- Töibel, 2160 m.ü.M.
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