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Hylobius piceus |
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Baumarten Lärche, Arve, Föhre, Fichte, Douglasie Baumarten (lat.) Larix, Pinus (inkl. Pinus cembra), Picea, Pseudotsuga meziesii Symptome In Jungbeständen, vorzugsweise in Stangenhölzern, findet am Stammfuss und an den Wurzelanläufen Frass durch Rüsselkäfer-Larven statt. Der Frass erfolgt knapp oberhalb oder auch unterhalb der Bodenoberfläche. Oft bilden sich an der Rinde harzige Stellen, vermischt mit Kot und Bohrmehl. Der Saftstrom des Baumes kann so ganz oder teilweise unterbrochen werden, so dass der Baum serbelt oder ganz abstirbt. Die beinlosen, leicht gekrümmten, weisslichen Larven werden bis zu 1,7 cm lang. Die Larven fressen zwischen Rinde und Holz, bevor sie sich leicht in den Holzkörper eingetieft verpuppen. Es können auch frische Stöcke befallen werden. Ursache, Zusammenhang Die Eiablage am Stammfuss kann vom Frühsommer bis in den Herbst stattfinden. Die Entwicklung dauert ein bis häufig zwei Jahre. Auch die erwachsenen Käfer können länger als ein Jahr leben. Auf den Flügeldecken der Käfer sind zerstreute, gelbe Haarflecken angeordnet (Bild 1), dies im Unterschied zum Grossen Braunen Rüsselkäfer (Hylobius abietis), bei welchem die Haarflecken eher gebändert sind und welcher nicht so gross ist. Verwechslungsmöglichkeiten Der ähnliche Grosse Braune Rüsselkäfer (Hylobius abietis) befällt ebenfalls Nadelholz-Aufforstungen. Bei diesem Rüssler werden aber Jungwüchse durch den Reifungsfrass der adulten Käfer geschädigt. Die Larven von Hylobius abietis sind etwas kleiner und brüten nicht in lebenden Bäumen. Gegenmassnahmen Massnahmen sind schwierig durchzuführen, da der Befall oft erst spät entdeckt wird. Die befallenen Stöcke müssten bis ca. 10 cm unter die Bodenoberfläche geschält werden um die Larven zu vernichten. Ob damit der weitere Befallsdruck gesenkt werden kann ist fraglich. Bemerkungen Einzige einheimische Hylobius-Art mit auffälligem Larvenfrass an lebenden Bäumen.
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Bild 1: Der Lärchen-Scheckenrüssler mit seinen wirr gefleckten Flügeldecken wird bis zu 1.7 cm gross. Bild: F. Stergulc, www.forestryimages.com Bild 2: Freigelegte Larven und Puppe am Stammfuss einer befallenen Stangenholz-Lärche. Bild 3: Befallene Arve: Nachträglich sind Fäulepilze ins Holz eingedrungen und der Baum ist abgestorben. Bild 4: Eine Lärche im Stangenholz-Alter ist frisch abgestorben. |
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