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Hylobius abietis |
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Baumarten Föhre, Fichte, Lärche, Nadelholz Baumarten (lat.) Pinus, Picea, Larix Symptome Gerade oder trichterförmige Frassspuren in der Rinde bis aufs Holz, am Stammfuss oder Wurzelhals von Jungpflanzen. Ursache, Zusammenhang Angelockt von frischem Nadelholz legen die Weibchen dieses Rüsselkäfers ihre Eier vorwiegend unterirdisch an die Wurzeln frischer Stöcke ab. Aber auch starke Äste oder Stammstücke werden angenommen, wenn sie in Kontakt mit dem Boden sind und frischen Bast aufweisen. Die Eiablage findet während der Monate Mai bis August statt. Dazwischen nehmen sie immer wieder Nahrung auf. Die gekrümmten, weissen Larven mit brauner Kopfkapsel fressen im Bast und füllen ihre Gänge mit bräunlichen Exkrementen. Die ausgewachsenen Larven überwintern und verpuppen sich anschliessend im Mai bis November. Die Puppenwiege liegt zwischen Rinde und Holz oder ganz im Holz. Der frisch geschlüpfte Käfer verbringt noch 2-3 Wochen in der Puppenwiege und nagt sich schliesslich durch die Rinde ins Freie. Die ganze Entwicklung dauert bei uns 1-2 Jahre. Verwechslungsmöglichkeiten Es gibt noch weitere Hylobius-Arten, welche meist weniger schädlich sind. Die Larven des Lärchen-Scheckenrüsslers (Hylobius piceus) befallen auch Stöcke von lebenden Bäumen. Gegenmassnahmen H. abietis ist v.a. in Kahlschlägen und Windwürfen ein Problem, wenn diese umgehend wieder begepflanzt werden. Folgende Massnahmen empfehlen sich:
Bemerkungen Naturverjüngte Nadelbäume werden beim Reifungsfrass meist weniger stark angegangen und überstehen den Frass besser.
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Adulter Käfer auf Fichte. Larvenfrass an Wurzelstock. Reifungsfrass von adulten Käfern an junger Föhre. |