Hinweise zur Prioritätensetzung
 

 

  • Räumliche Prioritäten: Geländekammern oder Waldkomplexe als Behandlungseinheiten mit einheitlichen Massnahmen festlegen. Bestehende Waldfunktionenpläne, Gefahrenkarten usw. einbeziehen. Deutliche erkennbare Abgrenzungen vornehmen (Kreten, Weiden, Siedlungen, Laubholzgürtel usw.)
      
  • Streuschäden vor Flächenschäden räumen. Beschattete Streuschäden bleiben länger attraktiv und tragen auch 2 Jahre nach einem Sturm noch zur Käfervermehrung und -ausbreitung bei. Besonntes und konzentriert anfallendes Sturmholz trocknet oft rascher aus, als sich die Käfer vermehren können. Es trägt weniger lang zum Populationsaufbau bei.
     
  • Proritäten auch den Funktionen und dem Zustand der verbleibenden Nachbarbestände anpassen. Gleichförmige Fichten-Reinbestände stellen das grösste Risiko dar.
     
  • Prioritäten laufend überprüfen. Beim Auftreten von Stehendbefall muss die gewählte Strategie unter Umständen angepasst werden.
     
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