Räumliche Prioritäten: Geländekammern oder Waldkomplexe als
Behandlungseinheiten mit einheitlichen Massnahmen festlegen. Bestehende
Waldfunktionenpläne, Gefahrenkarten usw. einbeziehen. Deutliche
erkennbare Abgrenzungen vornehmen (Kreten, Weiden, Siedlungen, Laubholzgürtel
usw.)
Streuschäden vor Flächenschäden räumen. Beschattete
Streuschäden bleiben länger attraktiv und tragen auch 2 Jahre nach
einem Sturm noch zur Käfervermehrung und -ausbreitung bei. Besonntes
und konzentriert anfallendes Sturmholz trocknet oft rascher aus, als
sich die Käfer vermehren können. Es trägt weniger lang zum
Populationsaufbau bei.
Proritäten auch den Funktionen und dem Zustand der verbleibenden
Nachbarbestände anpassen. Gleichförmige Fichten-Reinbestände
stellen das grösste Risiko dar.
Prioritäten laufend überprüfen. Beim Auftreten von
Stehendbefall muss die gewählte Strategie unter Umständen
angepasst werden.
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