Natürliches Recycling von Buchenholz: Sukzession von holzabbauenden Pilzen und Holzabbau
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| Die holzzersetzenden Pilze führen im Wald ein "Doppelleben". Einerseits sind sie unentbehrlich für den Nährstoffkreislauf, da sie das Holz in ein leicht verfügbares Substrat umwandeln. Andererseits sind sie gefährliche Schädlinge, die das Lager- oder lebende Holz zersetzten und beschädigen. | ||
| Wie schnell das Lagerholz abgebaut wird, hängt u.a. von den Lagerungsbedingungen ab. Die offenliegenden Buchenrugel (rechts) sind bereits intensiver von den Pilzen besiedelt und zersetzt als das zugedeckt gelagerte Holz (links). | ||
| Die verschiedenen Pilzarten besiedeln das Holz nicht willkürlich, sondern in einer, von den Holzzersetzungsstadien abhängigen Reihenfolge (Sukzession). Die anfängliche Zersetzungsphase (Initialphase) ist geprägt durch die folgenden, sehr zahlreich auftretenden Pilzarten: | ||
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| Gemeiner Spaltblättling (Schizophyllum commune) |
Gemeine Kohlebeere (Hypoxylon fragiforme) |
Striegelige Tramete (Trametes hirsuta) |
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Die fortschreitende Holzzersetzung manifestiert sich u.a. im Verlust des Holzgewichts. Das offen gelagerte Holz verlor sukzessiv 30% des ursprünglichen Trockegewichts, das zugedeckte Holz lediglich 10%. Keine Unterschiede wurden hingegen zwischen den Flächen "geräumt" und "belassen" nachgewiesen. | |
| Weitere Informationen: Janina Polomski, Ursula Heiniger, WSL 13.2.2003 | ||
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