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WSL Forschung21.04.2011 Trockenheit als ForschungsthemaWSL-Forschung zur Früherkennung und zu den Auswirkungen
Spätestens seit dem Hitzesommer 2003, aber auch im Hinblick auf den erwarteten Klimawandel ist die Trockenheit in der Schweiz zu einem zentralen sozio-ökonomischen und ökologischen Forschungsthema geworden. Trockenheit wird durch Mangel an Niederschlag, verbunden mit hohem Wasserverbrauch, resp. Verdunstung hervorgerufen. Sie äussert sich durch niedrige Wasserstände in Fliessgewässern und Seen, ausgetrockneten Böden und tiefen Grundwasserständen. Zahlreiche Wasser-Nutzergruppen können von Trockenheit betroffen sein: allen voran die Land- und Forstwirtschaft, aber auch die Wasserwirtschaft, Fischerei, Schifffahrt und der Tourismus. In wie weit kann kritische Trockenheit frühzeitig erkannt werden? Und was sind die Auswirkungen von Trockenheit auf den Wald und sensitive Ökosysteme in der Schweiz? Dazu wird an der WSL umfassend geforscht. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 61 Nachhaltige Wassernutzung werden Grundlagen für eine Informationsplattform zur Früherkennung von Trockenheit in der Schweiz erarbeitet. Ein wichtiger Beitrag hierzu liefert das SLF in Davos, welches jederzeit aktuell die aktuelle Schneewasserverteilung darstellt. Im Rahmen des BAFU-/WSL-Forschungsprogramms Wald und Klimawandel und des ETH Kompetenzzentrums für Umwelt und Nachhaltigkeit (CCES) gehen verschiedene Projekte der Frage nach, wie unterschiedliche Baumarten auf Trockenstress reagieren und was das längerfristig für den Waldbestand bedeutet. Die WSL arbeitet in diesen Studien eng mit wichtigen Partnern zusammen, wie z.B. Meteoschweiz, Bundesamt für Umwelt, EAWAG, Agroscope, ETH Zürich und anderen Forschungsinstitutionen im In- und Ausland. Links
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