Im polnisch-schweizerischen Forschungsprojekt FORECOM werden historische Waldflächenveränderungen für die Karpathen und Alpen rekonstruiert und die hinter den Veränderungen stehenden treibenden Kräfte analysiert. Darauf basierend werden Szenarien entwickelt, um künftige Veränderung abzuschätzen. Die vergangenen und künftigen Veränderungen werden hinsichtlich ihrer Wirkung auf zentrale Ökosystemdienstleistungen beurteilt.
Im Wallis weisen die Waldföhren seit Jahrzehnten eine erhöhte Sterberate auf. Dafür wächst vermehrt die Flaumeiche. Wissenschafter der WSL haben die komplexen Ursachen des Waldföhrensterbens entschlüsselt.
In many regions of the world, fires are a major driver of vegetation development. Understanding the various factors that are crucial for shaping the current fire regime requires a multi-faceted approach. In this project, the scientists analyze the past, present, and future fire regimes of a region that is likely to become more fire-prone in the future, the Canton of Valais.
Noch vor 150 Jahren waren die Wälder stark durch agrarische Nutzungsweisen geprägt. Dazu gehörte neben der Waldweide auch die Nutzung der Waldstreue. Durch experimentelle Streunutzung wollen Wissenschafter herausfinden, welche Bedeutung diese Nutzungsweise für die heutigen Naturschutzmassnahmen im Wald haben könnte.
Die Nutzung des Waldes in der Schweiz hat sich seit der 1950er Jahre grundlegend verändert. Viele traditionelle Waldnutzungen verschwanden. Sie sind oft kaum dokumentiert, obschon sie aus kulturhistorischer und ökologischer Sicht von grossem Interesse sind. Diese Veränderungen werden mit der Methodik von Oral History dokumentiert und analysiert.
In WEHIS wird die räumliche Verbreitung der Feuchtgebiete in der Schweiz seit 1700 rekonstruiert. Feuchtgebiete sind ein wichtiger terrestrischer Kohlenstoffspeicher. Informationen zur Geschichte der Feuchtgebiete sind zudem von grosser Relevanz für die Beurteilung von Potentialen für Habitatsrenaturierungen."