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Elisabeth Maidl - Persönliche Homepage

Maidl
Organisationseinheit Wirtschafts- und Sozialwissenschaft
Sozialwiss. Landschaftsforschung
Adresse Eidg. Forschungsanstalt WSL
Zürcherstrasse 111
8903 Birmensdorf

Raum Bi HV F 05
Kontakt Tel:
Fax: +41 44 7392 215
Web / E-Mail http://www.wsl.ch/info/mitarbeitende/maidl

Projekte

KULTURisk: Ein wissensbasierter Ansatz zum Aufbau einer Kultur der Risikoprävention in Europa
KULTURisk

Das EU FP7-Projekt hat zum Ziel, in Europa eine Kultur der Risikoprävention hinsichtlich Naturgefahren zu fördern, indem Nutzen und Kosten verschiedener Präventionsmassnahmen sowie die Wirksamkeit der dabei angewandten Risikokommunikation evaluiert werden.

Verfügbare Sprachen: deutsch  englisch 

Themen / Interessen

  • Risikobewusstsein, Risikowahrnehmung: soziale Konstruktion von Risiken durch Naturgefahren,
  • Wirksamkeit von Risikokommunikation
  • Begleitforschung zu partizipativer Entscheidfindung
  • Qualitative Methoden (Inhaltsanalyse, Software MaxQDA)
  • Quantiative Methoden (deskriptive und Inferenz-Statistik; Software SPSS, R)
  • Weitere Themen: Soziale Exklusion, Osteuropa, Politische Soziologie

Aktuelle und geplante Studien

  • Fallstudie im Kanton Graubünden zu Risikobewusstsein und Vorsorgeverhalten auf Gemeindeebene: Die Studie soll zum besseren Verständnis der Bedingungen beitragen, unter denen betroffene Personen motiviert sind, private Vorsorge zur Minderung von Risiken zu leisten. Dazu werden die Theorie Sozialer Repräsentation (Serge Moscovici; Wolfgang Wagner & Nicky Hayes) sowie eine sozial-psychologische Motivationstheorie (Marianne Gronemeyer) herangezogen. Untersuchungszeitraum: Januar - Juni 2014
  • Repräsentative Bevölkerungsbefragung zur Ausprägung und Verteilung sozialer Kapazitäten im Umgang mit Naturgefahren mit Schwerpunkt auf Risikobewusstsein und Vorsorgeverhalten in der Schweiz.

    Untersuchungszeitraum: Juni - Dezember 2014

Abgeschlossene Studien

  • Quantitative Evaluation einer Informationskampagne in der Stadt Zürich: Im Rahmen der Umsetzung der 'Gefahrenkarte' wurden betroffene Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer auf Hochasserrisiken hingewiesen und über mögliche Schutzmassnahmen aufgeklärt. In der Studie wurden die Effekte dieser Kampagne auf das individuelle Risikobewusstsein und Vorsorgeverhalten untersucht.
  • Begleitung eines Entscheidungsprozesses im Rahmen des langfristigen Hochwasserschutzes an der Sihl: In einem Pretest-Posttest-Design sowie ergänzender Leitfadengesprächen mit Teilnehmenden wurde untersucht, welche Effekte partizipative Partizipation u.a. auf Konsensbildung, Akzeptanz und Vertrauen hat.
  • Qualitative Studie zur Umsetzung der Gefahrenkarte Hochwasser in der Stadt Zürich: In der Stadt Zürich wurde als eine der ersten Gemeinden in der Schweiz die Umsetzung der Gefahrenkarte in die Hand genommen. Leitfadengespräche mit Mitgliedern der inter-departementalen Umsetzungsorganisation lieferten wertvolle Erkenntnisse über Vorteile und Grenzen dieses Prozesses.
  • Evaluation zur Ausbildung von Lokalen NaturgefahrenberaterInnen in der Schweiz: Die standardisierte Befragung von Teilnehmenden der Ausbildung wurde auf Grundlage einer qualitativen Vorstudie (Experteninterviews mit kantonalen KoordinatorInnen) durchgeführt. Die Ergebnisse erlauben u.a. Rückschlüsse auf die Adaptivität des Risikomanagements von Naturgefahren vor Ort.


                                         

Aus- und Weiterbildung

2009             Magister Artium (MA) in Soziologie an der Universität Heidelberg, Deutschland

2013-2015    Weiterbildungslehrgang "Angewandte Statistik"  (ETH Zürich)

 

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