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Restionaceae in SüdafrikaDie Restionaceae (kurz Restios) gehören zu den Poales (Grasartige) und kommen vor allem in Australien (und Neuseeland; 150 Arten) und im südlichen Afrika vor. Im Kapgebiet Südafrikas hat sich im Lauf der Evolution eine erstaunliche Artenvielfalt von mehr als 350 Arten entwickelt. Die Restios besetzen im Biodiversitäts-Hotspot Kapflora fast jedes Habitat. Vom Bachbett über Sümpfe, felsige Hänge, Berggipfel bis hin zu sehr trockenen Habitaten. Rafael Wüest - Persönliche Homepage
ForschungsinteressenWieso wachsen Pflanzen dort, wo sie wachsen? Und wieso wachsen sie nicht, wo sie nicht wachsen? Das Wissen wie Präferenzen und Toleranzen entlang von Umweltgradienten im Lauf der Evolution entstanden sind, wird helfen, diese Fragen zu beantworten. Und deshalb bin ich an der Evolution von ökologischen Charakteristika von Pflanzen interessiert. Wie sind Unterschiede in ökologischen Präferenzen entstanden? Welche Evolutions-Modelle erklären die ungeheure Diversität an ökologischen Ansprüchen in der Pflanzenwelt? Ist diese Diversität die Folge von Artbildung oder treibt die ökologische Diversifizierung Artbildung voran? Wenn wir mehr über diese Fragen wissen, werden wir auch besser in der Lage sein, Auswirkungen des sich wandelnden Klimas auf die Artenvielfalt vorherzusagen. Zu den Umweltbedingungen, denen eine Pflanze ausgesetzt ist, zählen nicht nur abiotische, sondern auch biotische Faktoren. Diese biotischen Faktoren, also Interaktionen zwischen verschiedenen (Pflanzen-)Arten müssen ebenfalls berücksichtigt werden, wenn man die Auswirikungen des Klimawandels erforschen will. Das Erforschen der Prozesse wie lokale Pflanzengesellschaften zusammengesetzt sind vor dem Hintergrund der ökologischen Nischentheorie integriert beide - biotische und abiotische Faktoren. Schliesslich bin ich auch daran interessiert, zwischen verschiedenen Forschungsfeldern Brücken zu schlagen. Weder Ökologen alleine, noch Evolutionsbiologen alleine werden die obengenannten Fragen beantworten können. Ich bin in der glücklichen Lage in einem Projekt zu arbeiten, das von allen involvierten Disziplinen das beste kombiniert, um dadurch ein besseres Verständnis der faszinierenden Biodiversität der Erde zu erlangen. Keywords: Nischen-Evolution, ökologische Toleranzen, Klimawandel, Methoden zur Phylogenetischen Rekonstruktion, Ökologie von Pflanzengesellschaften, Interdisziplinarität Forschungsprojekt Ich arbeite im SPEED Projekt (SPatially Explicit Evolution of Diversity) unter Betreuung von Dr. Peter B. Pearman, Dr. Niklaus E. Zimmermann und Prof. H. Peter Linder.
VeröffentlichungenVorträgeRegional species pools in a biodiversity hotspot - the case of Restionaceae in the Cape Floristic RegionVortrag am 6. Jährlichen Meeting der Specialist Group for Macroecology of the Ecological Society of Germany, Austria and Switzerland (GfÖ). Available niches canalize climatic diversification in the grass subfamily DanthonioideaeVortrag an der IBS Konferenz: Advances in Biogeography - Early Career Conference, Oxford, UK, 2011 Niche evolution at different scales- The globally distributed grass subfamily Danthonioideae, and regional species pools of Restionaceae in the CapeVortrag auf Einladung in Monday Lunchtime Seminar Series, Imperial College, London, UK, 2011 Bildungseit 2009 Doktorand an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, Birmensdorf, Schweiz LehreIch assisiter(t)e in zwei Kursen der Universität Zürich:
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