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Ozonbelastung

Hintergrund

symptome.png

Foto: WSL

  • Ozon (O3) wird durch die Spaltöffnungen aufgenommen und kann im Verlauf des Sommers zu Schäden in den Blättern führen.
  • Die Ozon Belastung des Waldes wird heute mit dem AOT40-Grenzwert (Summe stündlicher Überschreitung der Ozonkonzentration von 40 pbb von April bis Sept.) beurteilt.
  • Die O3 -Aufnahme hängt u.a. von den Spalt-öffnungen ab. Dies wird in O3 -Flux Modellen berücksichtigt.
  • In Europa werden der AOT40-Werte und O3 -Flux Modelle aufgrund des 50 x 50 km Rasters berechnet (EMEP).
emep.png aot40.png
Vergleich EMEP Modell-Output mit LWF-Messdate, Grafik: Marcus Schaub (WSL) Schädigungsgrenze von einheimischen Waldpflanze, Grafik: Marcus Schaub (WSL)

Bisherige Resultate

  • Die AOT40-Grenzwert Überschreitungen stimmt nicht immer mit den beobachteten O3-Symptomen überein (Art- und standortspezifische Faktoren).
  • Das 50 x 50 km Raster von EMEP ist zu grob um diese Faktoren zu berücksichtigen.
  • Mit O3 -Flux Modelle kann ein biologisch sinnvollerer Grenzwert entwickelt werden.

Konzept Beurteilung O3-Risiko

Das neue Konzept basiert auf:

  • Messungen auf LWF-Flächen
  • Modellierung des O3-Flux mit Modellen (z.B. DO3SE)
  • Validation mit Monitoring-Daten