Unterschiedliche Raumansprüche können zu Konflikten zwischen Nutzungen führen. Unser Projekt untersucht, wie solche Raumnutzungskonflikte entstehen und wie sie gelöst oder gar vermieden werden können. Daraus leiten wir Strategien und Massnahmen für ein Konfliktmanagement ab und entwickeln einen Leitfaden für die Praxis.
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| Kulturlandflächen müssen einer Siedlung weichen. Foto: Manuela Di Giulio |
Das Projekt hat zum Ziel, Konkurrenzen zwischen Raumansprüchen zu erkennen und Strategien zur Früherkennung, Beilegung und (wo möglich) Vermeidung von Konflikten zu entwickeln. Es beschreibt und typisiert Raumnutzungskonflikte und untersucht, anhand welcher Merkmale diese frühzeitig erkannt werden können. Zudem analysiert es Strategien, Massnahmen sowie politische und planerische Instrumente, mit denen Nutzungskonflikte beigelegt oder gar vermieden werden können.
Das Projekt ist in vier Teile gegliedert
Die Resultate unserer Studien werden in der Programmsynthese eingesetzt, um die Umsetzbarkeit von Landschaftsentwicklungsszenarien hinsichtlich möglicher Raumnutzungskonflikte zu beurteilen. Für die Fallstudienregionen gibt das Projekt Hinweise auf kritische Konstellationen von Akteuren, auf raumplanerische Regelungen oder andere institutionelle Rahmenbedingungen, die Nutzungskonkurrenzen verschärfen oder Nutzungskonflikte hervorrufen können. Weiter liefert das Projekt „Good Practice“ Beispiele des Konfliktmanagements und zeigt Lösungsstrategien auf, wie mit unterschiedlichen Raumansprüchen in den Fallstudienregionen umgegangen werden kann.