Versuchsanlagen und -flächen
Grosse Versuchsanlagen im Gelände
Die WSL betreibt verschiedene, weltweit einzigartige Versuchsanlagen
für Massenbewegungen. Die Forschenden erzeugen und beobachten dort Lawinen,
Murgänge, Steinschlag und Hangmuren im Gelände im natürlichen Masstab. In den
Versuchsanlagen befinden sich modernste, von der WSL entwickelte Sensoren, die
während der künstlich erzeugten Naturgefahren verschiedenste Parameter wie
Fliessgeschwindigkeiten, Aufpralldrücke oder Scherkräfte messen. Die Daten
dienen einerseits dazu, die Prozesse der einzelnen Naturgefahren besser zu
verstehen. Andererseits fliessen sie direkt in verschiedene Computermodelle
(z.B. RAMMS) ein, die Praktiker und Forschende bei der Analyse und
Beurteilung von Naturgefahren und der Erstellung von Gefahrenkarten und
Sicherheitskonzepten unterstützen.
Pilzreservat La Chanéaz
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Das Pilzreservat La Chanéaz ist national wie international einzigartig. Nirgendswo auf der Welt wurde bisher über einen so langen Zeitraum die Entwicklung der Pilzflora untersucht. Auch die räumliche und zeitliche Auflösung der Datenerhebung ist einmalig.
Verfügbare Sprachen:
deutsch
französisch
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Versuche im kleinen Masstab
Nicht alle Prozesse von Naturgefahren lassen sich mittels Feldversuchen ausreichend genau erfassen und studieren. Das SLF und die WSL führen daher auch verschiedene Experimente im Labor oder auf Versuchsanlagen mit nachgebildeten Naturgefahren im kleinen Masstab durch.
Andere Versuchsflächen
Hydrologische Forschung im Alptal (SZ)
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Das Testgebiet im Alptal (Kt. Schwyz) liegt in den schweizerischen Voralpen und ist seit mehreren Jahrzehnten Standort für hydrologische Untersuchungen der WSL. Niederschlag, Abfluss, Sedimenttransport, Schneebedeckung und andere hydrometeorologische Grössen werden in drei unterschiedlichen Einzugsgebieten gemessen.
Verfügbare Sprachen:
deutsch
englisch
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