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Geschichte der WSL-Forschung im AlptalIn den 1940und 1950er Jahren planten die Forsthydrologen ein nach amerikanischem Modell aufgebautes Experiment mit zwei gepaarten Kleineinzugsgebieten zu installieren. Das Untersuchungsgebiet sollte dabei in einer durch Flysch Geologie geprägten Region der Schweiz zu liegen kommen. Auslöser dafür waren die weit verbreiteten Aufforstungen die in Flyschgebieten seit dem 19. Jahrhundert durchgeführt wurden und die damit verbundenen Fragen zum Einfluss des neuen Vegetationstyps. Nach einem aufgrund technischer Probleme gescheiterten Versuch im Kanton Fribourg (Rotenbach und Schwändibach), konnte 1965 der Grundstein der langjährigen forsthydrologischen Untersuchungen im Alptal (Flysch der Schwyzer Voralpen) gelegt werden. Zwischen 1967 und 1973 installierte die damalige Eidg. Anstalt für das forstliche Versuchswesen EAFV elf Abflussmessstationen in den wichtigsten kleinen Zuflüssen der Alp zwischen Brunni und dem Dorf Alpthal. Am 23. Juni 1974 fielen alle diese Messstellen einem schweren Hochwasserereignis zum Opfer und wurden dabei vollständig zerstört. In der Folge entschied man sich, basiert auf den bisherigen Untersuchungsergebnissen, in drei typischen und unterschiedlich bewaldeten Einzugsgebieten neue und permanente Stationen zu bauen. Dies kennzeichnete den Start der langjährigen hydrologischen Messungen im Vogel-, Lümpenen- (1975) und Erlenbach ( 1978). Im Vergleich zu früheren Untersuchungen, in denen sich die Forscher weitgehend auf die physikalischen, quantitativen Aspekte des Waldeinflusses auf die Hydrologie konzentrierten, wurde in den Alptaler Studien neu auch der Aspekt der Wasserqualität thematisiert. Weitere Forschungsbereiche, welche in den Alptaler Gebieten vermehrt studiert wurden sind die folgenden:
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