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Sedimenttransport

Geschiebetransportmessungen im Erlenbach

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Die Geschiebemessanlage Erlenbach mit Sammler, Fangkörben und Geophonsensoren (eingebaut in der Sperre). Bild J. Turowski
Fangkorb_Detail
Fangkorb bei Probenahme. Die Geophonsensoren sind unter den Stahlplatten in der Sperre installiert. Bild J. Wessels
Tracer
Mit RFID Chips ausgerüstete Tracersteine nach dem Aussetzen im Erlenbach. Bild R. Hegglin

Im Erlenbach werden seit den frühen 1980er Jahren Geschiebemessungen durchgeführt. Damit ist für dieses Gebiet eine der längsten Beobachtungsreihen weltweit vorhanden. Langjährige Messreihen im Sedimenttransport sind extrem selten und entsprechend wertvoll für Prozessstudien.

Im Einzelnen werden folgende Messungen durchgeführt:

  • Im Jahr 1982 wurde ein Geschiebesammler installiert. Abgelagerte Sedimentvolumen werden seitdem regelmässig mindesten einmal pro Jahr vermessen.
  • Seit 1986 werden akustische Messungen mittels Geofonsensoren durchgeführt. Aus dem Geofonsignal kann man auf die Geschiebevolumen zurückschliessen. Die Anlagen messen mit hoher zeitlicher Auflösung (1 Minute) und sind praktisch wartungsfrei.
  • Im Jahr 2008 wurde eine neue Geschiebemessanlagen mit automatischen Fangkörben oberhalb des Sammlers eingebaut. Dies erlaubt die gezielte Probenahme zur Analyse der Kornzusammensetzung und zum besseren Vergleich mit den Geophonmessungen.
  • In unregelmässigen Abständen werden Tracerversuche mit markierten Steinen durchgeführt.

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