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Bei ihrer Eröffnung 1991 hiess die Aussenstelle der WSL in Lausanne noch "Antenne romande" und verband forstliche Forschung und Praxis der Romandie miteinander. Der heutige "WSL Site de Lausanne" gehört zum ersten Joint Venture zwischen EPFL und WSL, das seit 2004 mehr als 20 Mitarbeitende im Umweltlabor ECOS vereint.
Seit dieser Restrukturierung sind die Forschungsthemen der WSL in Lausanne breiter gefächert und fokussieren auf die Organisation, Funktionsweise und Dynamik von terrestrischen Pflanzen-, Tier- und Mikroorganismen-Gemeinschaften im Zusammenhang mit Ökosystemprozessen und Lebensräumen.
Die meisten Forschungsprojekte beinhalten ausgedehnte Experimentierungs- und Beobachtungsphasen in den Ökosystemen (z. B. Torfmoore und andere Feuchtgebiete, Wytweiden, Weide- und Mähwiesen, Wälder, Berggebiete) und im Treibhaus unter kontrollierten Bedingungen. Das Interesse der Forscher gilt speziell den Abläufen zwischen den oberirdischen und unterirdischen biologischen Gemeinschaften bei der Produktion von kritischen Ökosystemleistungen (z. B. Biodiversität, Stoffkreisläufe) und als Indikatoren einer Umwelt im Wandel.
Aus dieser wissenschaftlichen Arbeit resultieren Empfehlungen für die Erhaltung, die Restaurierung und das Management von empfindlichen terrestrischen Ökosystemen natürlicher und halb-natürlicher Art.
Swiss soil reveals climate change in mountain ecosystems
Low-tech experiment produces accurate data on threat to plant biodiversity and may also help with carbon capture.
Guardian Weekly,
Tuesday 20 March 2012