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Warum bedeutet ein Lawinenunfall Lebensgefahr?

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Eine Lawinenschaufel und eine Sonde gehören neben dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) zur Notfallausrüstung jedes Freeriders und Tourengängers. (Bild: SLF)
 
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Wichtig: Lerne und übe den Umgang mit LVS, Schaufel und Sonde! (Bild SLF)
 

Wer abseits der Skipisten unterwegs ist, bewegt sich in nicht gesichertem Gelände. Nebst Absturz ist vor allem die Lawinengefahr im Winter zu beachten.

Während der letzten zwanzig Jahre passierten mehr als 90% der tödlichen Lawinenunfälle im freien Gelände, wie bspw. beim Freeriden oder Tourengehen. Die häufigste Todesursache ist das Ersticken.

Schnell reagieren ist lebenswichtig!

Eine gute Ausrüstung verhindert zwar keinen Lawinenunfall, kann aber die Überlebenschancen in einer Lawine erhöhen. Es ist deshalb ganz wichtig, dass die Kameraden die verschüttete Person rasch finden und aus den Schneemassen befreien. Denn bereits nach 15 Minuten sinkt die Überlebenschance einer ganz verschütteten Person deutlich.

Aber auch ohne eine Ganzverschüttung besteht Lebensgefahr, wenn man von einer Lawine mitgerissen wird: Mindestens jedes siebte Todesopfer stirbt an schweren Verletzungen.

Verlasse deshalb die Piste nur, wenn du Erfahrung und Kenntnisse in der Beurteilung der Lawinensituation hast und die Notfallausrüstung dabei hast.

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