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Trichter-Falle / "pitfall"-trap

Für standardisierte Erhebungen der epigäischen Arthropodenvielfalt setzen wir seit 1985 erfolgreich dieselbe Bodenfalle ein. In einer Vielzahl von Projekten hat sich die Falle hervorragend bewährt. Eine Vergleichsuntersuchung zeigte auch, dass die Falle für die meisten Tiergruppen den üblicherweise verwendeten Becherfallen in der Fängigkeit überlegen ist.

Diese Fallen werden, zusammen mit der Kombifalle, im Rahmen des Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM-CH) in einem Projekt eingesetzt, das mittels der Methode des Rapid Biodiversity Assessment (RBA) eine vergleichbare und schnelle aber umfassende Erhebung der Arthropodenartenvielfalt evaluiert.

Interessierte Personen melden sich bitte direkt bei uns. Die Einzelkosten (Material & Herstellung) dieser Falle belaufen sich auf CHF 60.-

Einige Bilder illustrieren den Aufbau und die Funktionsweise.

(Klicken auf Bild öffnet eine grössere Version in eigenem Fenster!):

Einsatzbereite Falle mit transparentem und beschwertem Dach. Grössenvergleich: Trichterdurchmesser ist 15 cm. Entfernen des Daches vor dem Leeren der Falle. Blick von oben in den Trichter. Der Trichterhals ist mit einem Drahtkreuz von 1.5 cm Maschenweite blockiert, um Kleinsäugern und Reptilien die Flucht zu ermöglichen.
Leeren der Falle: Entfernen des Trichers mit angeschraubtem Fangbehälter aus der fest in den Boden versenkten Halteröhre. Die volle Flasche wird vom Trichter losgeschraubt, verschlossen und gegen eine neue Flasche ausgetauscht. Kein Umgiessen, Fangflasche ist gleichzeitig Transportbehälter! Ansicht in die Halteröhre nach Entfernen des Trichters. Der Trichterrand liegt im aktivierten Zustand eben auf der Oberkante der Halteröhre auf.

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