Herbstsemester 2012, Blockkurs >> jährlich wiederkehrende Veranstaltung
I. L. Brunner, S. H. Egli, D. H. Rigling
Kenntnis der Pilze im Wald und ihrer ökologischen
Bedeutung.
Kennenlernen von aktuellen methodischen Foschungsansätzen. Selbständige
und vertiefte Beschäftigung mit ausgewählten Aspekten der Pilze im
Wald.
Einführung in die
Pilze im Wald,
Übersicht über die Systematik der Waldpilze, Bestimmung der Pilze und
Herstellung von Reinkulturen aus Fruchtkörpern. Kennenlernen der
verschiedenden Ernährungsweisen und Substratgruppen, Ansetzen der
Pilzkulturen zu Versuchen zum Zellulose- und Ligninabbau sowie zur
Eisenmobilisierung. Kenntnis der Giftpilze und Pilzgifte sowie weiterer
Sekundärmetaboliten.
Bedeutende pathogene Pilze von Waldbäumen.
Feld- und Laborversuche zur Identifizierung und Quantifizierung von
pathogenen Bodenpilzen am Beispiel des Hallimaschs. Vegetative
Inkompatibilitäts-Systeme bei Pilzen. Viren und cytoplasmatische
genetische Elemente in Pilzen und deren Anwendung für die biologische
Bekämpfung von Pilzkrankheiten.
Vertieftes Kennenlernen der
Morphologie, Wirtspezifität und Ökologie der Mykorrhiza. Erlernen von
methodischen Ansätzen zur Erfassung der Pilzdiversität. Identifizierung
von Mykorrhizen mit molekularbiologischen Methoden. Messen des
Mykorrhizainfektionspotentials eines Bodens. Vermittlung der Grundlagen
des Pilzschutzes und dessen Umsetzung. Exkursion ins Pilzreservat La
Chanéaz, FR.