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WSL-Areal erneut als Naturpark ausgezeichnet

Naturnahes WSL-Areal
Im Regenwasser-Sammelbecken wachsen sibirische Schwertlilien, der Lesesteinhaufen ist Lebensraum für Spinnen und Eidechsen.
 
Naturnahes WSL-Areal
Der Tobelbach floss früher unterirdisch und wurde vor über zehn Jahren freigelegt. Frösche und Kröten, Lilien und Wasserpflanzen finden hier nun einen attraktiven Lebensraum.
 
Naturnahes WSL-Areal
Im Frühjahr blühen zahlreiche Bäume und auf den extensiv bewirtschafteten Wiesen samen sich immer mehr Pflanzen an.

Fotos: Reinhard Lässig, WSL

Naturnah gestaltete Firmenareale sind ökologisch sinnvoll und sparen Kosten. Darüber hinaus ermöglichen sie den Mitarbeitenden, in Arbeitspausen und Freizeit Kraft zu schöpfen. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL bewirtschaftet ihr Areal seit 15 Jahren naturnah. Von der Stiftung "Natur & Wirtschaft" erhielt sie nun zum dritten Mal das Qualitätslabel eines Naturparks.

Auf den extensiv bewirtschafteten Wiesen leuchten Löwenzahl, Hahnenfuss und Wiesenschaumkraut um die Wette. Am Ufer des 300 m langen Tobelbaches haben die Schwertlilien bereits kräftige Blätter entwickelt, nachts quaken Frösche und Kröten. Und neben dem grossen Regenwasser-Sammelbecken bieten unterschiedlich grosse Lesesteinhaufen, meterlanges Totholz und durchlüftete Tonplatten Lebensräume für Spinnen, Eidechsen, Blindschleichen und Bienen. Auf dem WSL-Areal in Birmensdorf forschen nicht nur 350 Fachleute an Natur- und Umweltthemen, hier leben auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die nicht auf jedem Firmensitz ein Auskommen finden.

Mehr Kies und Natursteine 

Für die WSL als eines der führenden Umweltforschungsinstitute der Schweiz ist es wichtig, dass jeder Besucher, Kunde und Mitarbeiter sofort merkt: hier geht man verantwortungsvoll mit Natur und Umwelt um. Denn wer naturnahe Bewirtschaftungskonzepte für Wald und Landschaft entwickelt, der muss auch vor der eigenen Haustür vorbildlich mit seiner Umgebung umgehen. Beispiel 1: 1000 m2 Dachfläche sind begrünt. Beispiel 2: die Schafe eines lokalen Züchters ersparen das Mähen der Naturwiesen. Beispiel 3: wasserdurchlässige Kieswege und Parkplätze aus Rasengitter- und Natursteinen.

Die Stiftung "Natur & Wirtschaft" hat in der Schweiz fast 300 naturnahen Firmenarealen mit einer Gesamtfläche von 180 Hektaren das Qualitätslabel eines Naturparks verliehen. Seit 1998 gehört auch die WSL dazu. In den letzten Jahren hat die Birmensdorfer Forschungsanstalt das Areal mit Kleinbiotopen, Nistkästen und Überwinterungsplätzen für Igel noch naturnäher gestaltet. Gelegentlich durchstreifen auch Wiesel, Marder und Fuchs das Gelände und ein Rotmilan kreist über den Dächern des Instituts.

195 Baum- und Straucharten

Das WSL-Areal steht angemeldeten Besucherinnen und Besuchern der Forschungsanstalt stets zur Verfügung. Hier lassen sich auch 195 in- und ausländische Baum- und Straucharten bestaunen. Und mit etwas Glück begegnet man im Frühsommer seltenen Bockkäfern, Holzwespen und Schmetterlingen oder entdeckt einheimische Orchideen wie das Weisse Waldvögelein oder ein Knabenkraut.

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