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Rund 30 Gäste nahmen am Internationalen Tag des Waldes der WSL teil. Foto: Gottardo Pestalozzi |
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Mit Mikroskop, Bohrinstrument und blossem Auge versuchen die Kinder herauszufinden, was ein Baum alles erlebt hat. Foto: Yolanda Deubelbeiss |
Wie verändert sich der Wald: gestern, heute und morgen? Zur Feier des Internationalen Tag des Waldes besuchten rund 60 Besucherinnen und Besucher die WSL und gingen der Frage auf die Spur. Forschende gaben dabei Einblicke in ihre aktuellen Projekte und mögliche Zukunftsszenarien für den Wald.
Der globale Wandel ist in aller Munde. Doch der Laie kann die Spuren im Wald oft nur schlecht erkennen. Denn der Wald ist robust, viele tiefgreifende Veränderungen sind erst nach Jahren zu sehen. Anders verhält es sich nach Extremereignissen wie zum Beispiel nach dem Sturm "Lothar". Bedeuten die stattfindenden Veränderungen und "Gefahren" auch Chancen für den Wald?
Auf dem Waldspaziergang haben die Forschenden ihre Erkenntnisse und Fragestellungen mit den Gästen geteilt. Was bedeutet beispielsweise ein zunehmend trockenes Klima für den Wald? Welche Baumarten sind dafür gewappnet? Welche Rolle spielt der Boden für die Waldgesundheit und was können Datenreihen der Langfristigen Waldökosystem-Forschung (LWF) aussagen? Die Wissenschafter zeigten anhand der eigenen Projekte auf, wie die WSL-Forschung zu einem nachhaltigen und gesunden Wald beitragen kann.
Während sich die Erwachsenen mit dem Wald der Zukunft auseinandersetzten, unternahmen die 27 Kinder eine Reise in die Vergangenheit. Mit Mikroskop, Bohrinstrumenten und blossem Auge versuchten sie das vergangene Klima zu rekonstruieren und herauszufinden, was ein Baum alles erlebt hat. Am meisten Eindruck machte den Kindern eine Stammscheibe einer 13‘100 Jahre alten Föhre aus Zürich Brunau, die im Alter von 355 Jahren abgestorben war.