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Birmensdorf / Lausanne, 15.01.2013 Klimawandel: Chancen für Tourismus in Waadtländer Alpen und Jura
Auch wenn es in den Waadtländer Bergregionen in Zukunft weniger schneit, wird sich der Tourismus an das veränderte Klima anpassen können und weiterhin zahlreiche Wintersportaktivitäten ermöglichen. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsbericht der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL. Die Ergebnisse einer neuen, von Gaëlle Serquet und Martine Rebetez (WSL) erstellten Studie zeigen, dass in 20 Jahren in den Waadtländer Alpen und im Jura auf 1400 m Höhe Dreiviertel der Winterniederschläge in Form von Schnee fallen werden. Heute ist dies noch in 1200 m Höhe der Fall. In dieser Höhe wird es in zwei Jahrzehnten nur noch an der Hälfte der Niederschlagstage schneien, was heute in 1000 m Höhe der Fall ist. Aufgrund der ausgiebigen Niederschläge werden in beiden Bergregionen trotz dieser mittleren Höhenlage weiterhin Wintersportaktivitäten möglich sein, bei geringeren Schneehöhen vor allem in flacherem Terrain. Vom heissen Mittelland in frische BergregionenIm Sommer hingegen wird das Klima den Touristen in den Alpen und im Waadtländer Jura angenehmere Temperaturen als heute bieten. Während im Schweizer Mittelland Hitzeperioden häufiger werden, bieten die Bergregionen ein von vielen Menschen geschätztes frischeres Klima, und das nahe der grossen Ballungszentren in der Westschweiz. Zudem wird sich die sommerliche Periode über einen längeren Zeitraum bis in den September und Oktober hinein erstrecken, die beiden trockensten Monate des Jahres. Links
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