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21.03.2017

12. Eco.naturkongress: Wasserschloss Schweiz in Gefahr

Klimawandel und Nutzungskonflikte drohen den Schweizer Wasserhaushalt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ein Grund für das Schweizer Forum für nachhaltige Entwicklung, diesem Thema seinen Jahreskongress eco.naturkongress zu widmen, der am 31. März in Basel stattfindet.

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Schmelzende Gletscher, steigende Schneefallgrenze, eine Zunahme der Extremniederschläge: Klimamodelle sagen der Schweiz wachsende Probleme im Wasserhaushalt voraus. Regional und lokal werden Natur, Landwirtschaft und Menschen von Wasserknappheit betroffen sein, und die intensive Nutzung der Gewässer bedroht die Biodiversität.


Grund genug für den 12. eco.naturkongress, sich zu fragen, wie das Gleichgewicht zurückgewonnen werden kann, und zwar in drei handlungsorientierten Themenblöcken:

  • Wasserschloss Schweiz: Neue Normalität der Extreme (Vorträge)
  • Wasserkraft: Klima retten oder Arten opfern (Podiumsdiskussion)
  • Globaler Wasserstress: Die Schweiz ist keine Insel (Vorträge)

WSL-Forschende zu Eis, Klima und Wasserreservoirs

Der WSL-Direktor Konrad Steffen wird in einer Keynote-Ansprache über Klimawandel und Gletscherschmelze sprechen. Er ist ein Experte für die Wechselwirkung zwischen Klima und Eis - in den Schweizer Bergen sowie in den Polarregionen, wo er jährlich mehrere Monate forscht. In seinem Referat schlägt er den Bogen vom globalen Klimawandel und dem Rückgang der polaren Eisschilder zum Wasserschloss Schweiz.

An der Podiumsdiskussion «Wasserkraft: Klima retten oder Arten opfern» wird die WSL-Umweltnaturwissenschaftlerin Astrid Björnsen Gurung, Leiterin des WSL-Forschungsprogramms Energy Change Impact, dabei sein. Sie befasst sie sich mit den Auswirkungen der Energiewende auf die Umwelt und die Gesellschaft.

Ausserdem können die Teilnehmenden in fünfzehn Workshops ihr Wissen vertiefen und sich mit anderen Interessierten dazu austauschen. Die WSL steuert auch hier ihr Knowhow bei: Astrid Björnsen wird gemeinsam mit dem WSL-Gebirgshydrologen Manfred Stähli einen Workshop über Synergien und mögliche Konfliktfelder bei der Mehrfachnutzung von Seen und Wasserspeichern anbieten.

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