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Fledermausforschung an der WSL
07.08.2012 Unerhört: Erstes Online-Tool für die Europaweite Erkennung von Fledermausarten
Übertragen aus dem Englischen nach dem BRITISH ECOLOGICAL SOCIETY PRESS RELEASE und mit Informationen zur Schweiz ergänzt.
Erstautorin der Studie ist Charlotte Walters, Institute of Zoology,
Zoological Society of London, tel: 07841 875606, email:
charlotte.walters@ucl.ac.uk. KontaktZusatzinformationenA continental-scale tool for acoustic identification of European bats Fledermäuse stellen einen Fünftel aller Säugetierarten auf allen Kontinenten, ausser den arktischen Lebensräumen und einigen Inseln. Viele Fledermausarten nutzen Echoortung zur Orientierung und zur Lokalisierung ihrer Beute, den Insekten. Unterschiedliche Fledermausarten haben sich im Verlauf der Evolution an verschiedene Lebensraumnischen angepasst. So haben sich auch für die Umgebung passende Typen von Echoortungsrufen entwickelt. Zusätzlich variieren Fledermäuse die Art ihrer Rufe in Abhängigkeit der Aufgabe, die sie gerade lösen müssen: Im normalen Durchflug oder bei der Suche nach Insekten verwenden sie ‚Suchrufe’, die bei Annäherung an Objekte - Hintergrund oder Insekten - zunehmend kürzer und breitbandiger werden und sich in immer schnellerer Kadenz folgen. Die Signale einiger Arten variieren ausserdem auch innerhalb ihrer geographischen Verbreitung, was zu unterschiedlichen ‚Dialekten’ in unterschiedlichen Gebieten Europas führen kann. Die Autoren arbeiten an folgenden Instituten: Zoological Society of London, Bat Conservation Trust, University of Kent, University College London, Microsoft Research, Cambridge, University of Western Ontario, University of Bristol, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in Birmensdorf und Bellinzona, University College Dublin, Max Planck Institute for Ornithology, Groupe Chiroptères de Midi-Pyrénées, University of Ulm, University of Auckland. Kopien des Artikels, Bilder und Audio-clips von Fledermausrufen sind erhältlich von Becky Allen, British Ecological Society Press Officer, tel: +44 (0)1223 570016, mob: +44 (0)7949 804317, email: beckyallen@ntlworld.com In der Schweiz sind das Weissrand-, Rauhaut-, Zwerg-, Mückenfledermaus In der Schweiz sind das Grosse und Kleine Mausohren und kleinere verwandte Arten wie Bart-, Bechstein-, Brandt-, Fransen-, Langfuss-, Nymphen-, Wasser- und Wimperfledermäuse. |