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Klimaveränderung fordert Wasserkraftwerke heraus.
Die Klimaänderung wird kaum grössere Auswirkungen auf die gesamtschweizerische Stromproduktion aus Wasserkraft haben. Einzelne Kraftwerke können jedoch stark davon betroffen sein. Dies sind die Schlussfolgerungen eines mehrjährigen Forschungsprojektes, welches heute an einer Fachtagung in Visp vorgestellt und unter 200 Fachpersonen diskutiert wird. Erstmals haben Forschende verschiedener Disziplinen für mehrere Kraftwerksanlagen aus unterschiedlichen Gebieten der Schweiz die ganze Wirkungskette von der regionalen Klimaänderung bis zur Stromproduktion analysiert. Als Zwischenschritte haben sie berechnet, wie rasch die Gletscher abschmelzen, wie sich die zukünftige Schneedecke auf- und abbaut und welche Konsequenzen das alles auf die Wasserführung der Bäche und Flüsse haben wird. Auswirkungen der Klimaerwärmung unterschiedlichDie Resultate lassen sich allerdings nicht gleichermassen auf alle Kraftwerke übertragen. Je nach geographischer Lage, Einzugsgebiet und Wassernutzung können die Auswirkungen auch beträchtlich sein. Ausserdem ist zu beachten, dass bei diesen Analysen nur die Auswirkungen der Klimaänderung auf Abfluss und Stromproduktion betrachtet wurden. Effekte wie die Veränderung von Extremereignissen, die den täglichen Betrieb massgeblich beeinflussen können, sowie Veränderungen im Stromverbrauch und auf dem europäischen Strommarkt sind unberücksichtigt geblieben.
Kontakte und LinksDr. Massimilano Zappa, WSL, Tel: 044 739 24 33 Klimaveränderung und Wasserkraftnutzung: WSL Klimaveränderung und Wasserkraftnutzung: Universität Bern Zusammenfassende Broschüre (Synthese) WSL/GP 8.9.2011 |