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Geringe Schäden durch Unwetterereignisse im Jahr 2009Im Jahr 2009 haben Hochwasser, Murgänge, Rutschungen und Steinschlag in der Schweiz Schäden von knapp 26 Mio. CHF verursacht. Dies zeigen die Auswertungen der landesweiten Unwetterschadens-Datenbank der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Die Summe liegt deutlich unter dem Durchschnittswert von 360 Mio. CHF (1972-2008). Fast 90% der Gesamtschäden von 26 Mio. CHF im Jahr 2009 wurden durch Gewitter und ihre Folgen wie Hochwasser und Murgänge verursacht, vor allem in den Sommermonaten Juni bis August. Allein die heftigen Schauer vom 8. August waren für fast die Hälfte der Schadenssumme (ca. 12 Mio.CHF) verantwortlich. Ein weiteres Gewitterereignis mit Schäden von über 3 Mio. CHF ereignete sich am 4. Juli. Alle anderen Unwetterereignisse im Jahr 2009 wiesen Schäden von weniger als 2 Mio. CHF auf. Besonders war, dass die Murgänge, die im Juni nach starken Regenfällen in der Dornirunse im Kanton Schwyz niedergingen, sich Anfang August wiederholten. Dabei wurde nicht nur wie im Juni die Riemenstalden-, sondern auch die Axenstrasse verschüttet. Riemenstalden war einmal mehr von der Aussenwelt abgeschnitten. Mit einem provisorischen Damm verhinderten die Einsatzkräfte, dass die Bahnlinie getroffen wurde. Bei starken Niederschlägen am 17. Juli kamen im Kanton Nidwalden tragischerweise zwei Kinder ums Leben, als sie von einem Hochwasser führenden Bach mitgerissen wurden. Die Gewitterregen am 8. August machten diesen Monat zum schadensreichsten des Jahres. Vor allem in den Kantonen Luzern, St. Gallen und Bern kam es zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. 2009 kann als ein sehr schadenarmes Jahr bezeichnet werden, denn seit 1972 weisen nur die Jahre 1989 und 2008 noch geringere Schäden auf. Die Erinnerung an die sehr schadensreichen Jahre 2005 (ca. 3 Mia. CHF) und 2007 (ca. 710 Mio. CHF) zeigt jedoch, dass die Gesamtschäden von Jahr zu Jahr äusserst stark variieren können.
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