Einfluss waldbaulicher
Eingriffe auf Waldstrukturen (TP12)
Hansheinrich Bachofen, Andreas Zingg (beide WSL)
In unterschiedlich strukturierten
Föhren- und Föhren/Eichenwäldern (Pinus sylvestris, Quercus
pubescens) wird die Bestandesdynamik mit und ohne waldbauliche Massnahmen
untersucht. Im Föhren-Eichengürtel des Zentralwallis sollen auf ertragskundlichen
Dauerbeobachtungsflächen von je ca. 0.5 ha, verschiedene phytosanitäre
und waldbauliche Eingriffe ausgeführt werden. Benachbarte, möglichst
ähnliche Teilflächen ohne Eingriff, dienen als Kontrolle. In diesen
Flächen werden sämtliche Bäume >7.5 cm BHD angesprochen, markiert
und einge-messen. Zusätzlich wird die Baumverjüngung ab Alter 1 Jahr
bis zur Kluppschwelle von 7.5 cm BHD in einem quadratischen Netz, mit zweistufigen
Stichproben erfasst.
Bis Ende 2001 sind in den Regionen Martigny (Vollèges) und Brig (Gliswald),
je ein Flächen-paar eingerichtet worden; die Baum- und Jungwuchsdaten sind
erfasst, erste Auswertungen in Arbeit. 2002 sollen die Eingriffe angezeichnet
und durchgeführt werden. 2002 werden evtl. in Stalden (Telwald) und evtl.
Salgesch (Tschangerang) oder Varen-Leuk weitere Flächen eingerichtet