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Das Problemfeld Wald-Wild-Kulturlandschaft steht im Überlappungsbereich zwischen Wissenschaft und
Ressourcennutzung. Die Ökologie als Wissenschaft ist bestrebt, die Zusammenhänge und die Dynamik in
den verschiedenen räumlichen und zeitlichen Massstäben zu verstehen. Ressourcennutzer jedoch,
unabhängig von ihren je nach Interessensgruppe (Forst- und Landwirtschaft, Jagd, Naturschutz,
Erholungssuchende, etc.) unterschiedlichen Nutzungszielen, verlangen primär nach stabilen und
vorhersehbaren Zuständen mit steuerbarer Dynamik. Diese sind meist in einen festen räumlichen und
zeitlichen Massstab eingebunden. Der Einfluss der Huftiere auf die Vegetation ist ein Teil der
Dynamik von Ökosystemen. Für die forstlichen Ziele kann er zu einem Störfaktor resp. Schadenfaktor
werden. Im einzelnen Fall hängt jedoch die Wahrnehmung und Bewertung eines gegebenen Wildtiereinflusses
als Schaden von einer Vielzahl von Faktoren ab. Dies führt häufig zu fehlender Differenzierung in der
Diskussion des Wald-Wild-Problems und zu Verständigungsproblemen unter den Beteiligten.
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Das Ziel dieses Moduls ist es:
- Die Einstellung und Ansprüche der verschiedenen Nutzergruppen gegenüber der
Wald-Wild-Problematik und Artenschutzfragen im Wald zu verstehen
- Eine gemeinsame begriffliche Basis aller Beteiligten zu
schaffen, die die Aufarbeitung und Lösung von Nutzungskonflikten erleichtert
- Geeignete Verfahren und Instrumente für ein angepasstes Wald-Wild-Management
zu entwickeln unter Berücksichtigung aktueller Forschungsresultate
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Das Modul 1 besteht aus 2 Projekten,
die diesen Zielen nachgehen.
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