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Dieses und das Modul 3 sind eng miteinander verbunden. Zusammen haben sie zum Ziel, die Entwicklung
von Wald, Landschaft und Biodiversität unter dem Einfluss von wildlebenden Huftieren besser zu verstehen
und Modelle langfristiger Vegetationsdynamik mit Einbezug der Huftier-Herbivorie zu erarbeiten. Im Modul 2 stehen die Huftiere im Mittelpunkt. Die 11 grösseren Projekte beschäftigen
sich vor allem mit Rothirsch Cervus elaphus, Reh Capreolus capreolus und Gämse Rupicapra rupicapra.
Wir möchten verstehen, wie die Huftiere Nahrung und Raum nutzen, und welchen Bedingungen sie dabei
unterworfen sind. Zu den untersuchten Grössen zählen:
- Das qualitative und quantitative Nahrungsangebot
- Die Struktur von Habitat und Landschaft
- Die zwischenartliche Konkurrenz mit Wild- und Haustieren
- Die saisonalen Effekte
- Die Störungen durch den Menschen
In einem Projekt testen wir zudem, ob die grossräumige Fragmentierung von Populationen zum Verlust genetischer Vielfalt führt.
Besonderen Wert legen wir generell auf die Bedeutung unterschiedlicher räumlicher und zeitlicher Massstäbe der untersuchten Beziehungen.
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