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Die Projekte im Modul 3 beschäftigen sich hauptsächlich
mit der Frage, wie die pflanzenfressenden Huftieren
die Vegetationsdynamik in Wald und Offenland und damit die menschlichen Nutzungsziele beeinflussen.
In verschiedenen Projekten wird untersucht, ob und wie die Huftiere die Baumverjüngung beeinflussen,
und welche langfristigen Auswirkungen dies auf die Struktur der Wälder hat. Weitere Projekte untersuchen die
Einflüsse der Pflanzenfresser auf die Sukzession von Weiden und damit auch auf die Wiederbewaldung von
Offenflächen. Insgesamt werden in zehn Projekte die Einflüsse von wilden und domestizierten Huftieren auf ihre
Futterpflanzen untersucht.
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Das Ziel des Moduls ist es:
- die unterschiedlichen in der Schweiz verwendeten Methoden zur Aufnahme des Wildverbisses
zu evaluieren, um der Forstpraxis qualifizierte Empfehlungen abgeben zu können
- den Einfluss des Verbisses auf die Regeneration verschiedener Baumarten, besonders der
von den Huftieren stark bevorzugten Weisstanne Abies alba zu untersuchen, um langfristige
Auswirkungen auf Struktur und Funktion von Schutzwäldern im Gebirge abschätzen zu können
- anhand von kontrollierten Gartenexperimenten das Entstehen verschiedener Verbissbilder
bei Jungbäumen zu verstehen, um die im Wald vorgefundene Verbissituationen besser beurteilen zu können
- die gewonnen Daten zur Simulation von Huftiereinflüssen in Waldentwicklungsmodellen einzusetzen
- den Einfluss von Waldweide mit Rindern auf Regeneration und Struktur von subalpinen Fichtenwäldern
und die Auswirkungen auf die Schutzfunktion zu verstehen
- den Einfluss unterschiedlicher Beweidungsintensitäten auf die Sukzession subalpiner Weiden zu verstehen
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Das Modul 3 besteht aus 10 Projekten die diesen
Zielen nachgehen.
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