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Nährstoffkreisläufe und BodenvegetationNährstofflüsse (Freiland- und Bestandesniederschlag, Streufall), Nährstoffversorgung des Bestandes, Bodenvegetation auf den Flächen der Langfristigen Waldökosystem-Forschung (LWF) |
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Anne Thimonier,
Maria
Schmitt, Peter Waldner (Project leaders)
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| Contents: Rationale |
ÜberblickUm ein besseres Verstaendnis der dynamischen Prozesse in einem Waldökosystem besser zu erhalten erfordert die kontinuierliche Erfassung der ständigen Interaktionen zwischen den Kompartimenten und der Stofflüsse des Nährstoffkreislaufes. In diesem Projekt werden zwei Stofflüsse (Atmosphärische Deposition von Nährstoffen mit dem Niederschlag und den Streufall) und zwei Kompartimente (Blätter/Nadeln und Bodenvegetation). Projekt-ZieleDie Ziele des Projekt sind:
MethodenDie Sammelmethoden basieren auf den Empfehlungen in den Manuals der europäischen ICP Programme (ICP Forests, ICP Integrated Monitoring) (Anonymous, 1993, et seq.) Das Probenahme-Design ist 1) optimiert in Bezug auf Repräsentativität und Kosten 2) und direkte Vergleiche der Stofflüsse und Kompartimente sind möglich.
Fig. 1. Stofflüsse und Kompartimente, die auf den LWF-Flächen gemessen werden (rot). Trocken und Nassdeposition werden aus Freiland- und Bestandesniederschlag bestimmt mit dem erweiterten Kronenaustauschmodell bestimmt, das im EC-UNECE: Technical Report (2001) beschrieben wird. Sammlung des Niederschlags, des Bestandesniederschlags und des Stammabflusses auf LWF FlaechenDer Freilandniederschlag wird mit 3 trichterförmigen Bulk-Niederschlagssammlern gesammelt, die ausserhalb des Waldes nahe einer ebenfalls vom LWF betriebenen Meteostation stehen. Auf Flächen bei mit ergiebigen Schneefällen wird im Winter ein kübelförmiger Schneesammler eingesetzt. Im Wald-Bestand wird der Bestandesniederschlag mit 16 Regensammlern gesammelt. Auf Flächen mit ergiebigen Schneefällen werden im Winter 4 Schneesammler eingesetzt.
Der Stammabfluss von 5 Bäumen wird je einzeln gesammelt. Er wird mit Silikonrinnen die in einer Spirale um den Stamm gelegt ist aufgefangen und in eine automatisches Wippensystem geleitet, dass die Menge registriert und eine abflussproportionale Teilprobe herstellt. Stammabfluss wird zurzeit auf einer Buchen LWF-Fläche gesammelt.
Die Niederschlagsproben werden alle 2 Wochen eingesammelt und ans WSL Labor gebracht oder geschickt. Die Proben in doppelter Ausführung verarbeitet und eine Probe im WSL Zentrallabor und eine zweite
bei +2°C bis zur Validation der Resultate aufbewart.
Ammonium (NH4+) wird kolorimetrisch bestimmt mit einer automatisierten flow injection analysis (FIA). Calcium (Ca), magnesium (Mg), potassium
(K), Natrium (Na) und Phosphor (P) werden in angesäuerten Proben (1.2% HNO3-Suprapur) mit induced coupled plasma atomic emission spectrometry (ICP-AES) bestimmt.
Nitrat (NO3-), Sulfat (SO42-) and
Chlorid (Cl-) werden am Ionenchromatograph
(IC) bestimmt. Gesammter gelöster Stickstoff (TDN) wird seit März 2001 nach ansäuerung auf pH 2 bis 3 mit combustion bei 720 °C and chemiluminescence gas detection mit einem TOC-V analyser
(Shimadzu, Tokyo, Japan) bestimmt.
LitterfallStreufall wird auf 7 LWF-Flächen mit je 10 Sammlern aufgefangen, die monatlich geleert werden. Auf LWF-Flächen mit ergiebigen Schneefällen werden die Entnahmen im Winter unterbrochen und erst im Frühling fortgesetzt. Im Labor werden die Proben sortiert nach Blättern und Nadeln der Hauptbaumarten, und weitere Komponenten des Streufalls. Die Proben werden gemahlen und analysiert auf folgende Elemente analysiert: C, N mit einem CN-analyser, Ca, Mg, K, Na, B, Al, Cu, Fe, Mn, Ni, P, S mit ICP-AES. Alle Analysen werden im WSL Zentrallabor durchgefuehrt.
Nährstoffversorgung (Blatt- und Nadelanalysen)Blätter und Nadeln werden jedes zweite Jahr von einem Baumkletterer auf je 5 Bäumen der Hauptbaumarten auf den LWF-Flächen entnommen. Nach Trocknung bei 65 °C wird das Gewicht von 100 leaves oder 1000 Nadeln bestimmt. Die Proben werden dann wie die Streufallproben gemahlen und chemisch analysiert.
BodenvegetationSie Projekt "Stickstoff und Bodenvegetation".
QuellenAnonymous, 1993. UN-ECE Convention on Long-Range Transboundary Air Pollution - International Co-operative Programme on Integrated Monitoring on Air Pollution Effects: Manual for integrated monitoring. Programme Phase 1993-1996. Helsinki, Environmental Data Centre (EDC). 114 p. Anonymous, 1994. UN-ECE Convention on Long-Range Transboundary Air Pollution - International Co-operative Programme on Assessment and Monitoring of Air Pollution Effects on Forests: Manual on methods and criteria for harmonized sampling, assessment, monitoring and analysis of the effects of air pollution on forests. Hamburg, Prague, Programme Coordinating Centres West and East. 177 p. and subsequent revisions of these manuals. EC-UN/ECE, de Vries, W., Reinds, G. J., van der Salm, C., Draaijers, G. P. J., Bleeker, A., Erisman, J. W., Auée, J., Gundersen, P., Kristensen, H. L., van Dobben, H., de Zwart, D., Derome, J., Voogd, J. C. H., Vel, E. M., 2001. Intensive monitoring of forest ecosystems in Europe. 2001 technical report. EC, UN/ECE, Brussels, Geneva, 177 p. (PDF file)
Daten
PublicationenSuche in der LWF Publikationsdatenbank (englisch) nach Stichworten und Autoren.
Mitarbeiter
Externe und ehemalig Mitarbeiter
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Project 6.97.938 "Flux d'éléments nutritifs en forêt (pluviolessivats et litière), statut nutritif des peuplements et végétation de sous-bois sur les placettes LWF" The success of scientific international co-operative programmes such as the Long-term forest Ecosystem Research LWF depends on an unprecedented sharing of scientific data and information. Please check our Data access policy. |
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