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| Carex leersii F.Schultz non Willd.
[C. guestphalica (Boenn. ex Rchb.) Boenn ex O.Lang,
C. muricata Hoppe et Sturm,
C. muricata L. var. leersii Kneucker,
C. muricata L. ssp. leersii Aschers. et Graebn.,
C. pairae F.Schultz var. leersii (F.Schultz) Kükenthal,
C. pairae F.Schultz ssp. leersii Javorka,
C. polyphylla Kar. et Kir.,
C. divulsa W.Koch ssp. leersii Kneucker,
C. echinata Murr. var. leersii Kük.]
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Ausdauernd, Horste bildend.
Wurzeln dick, graubraun. Grundständige Scheiden dunkelbraun mit
schwarzen Adern, früh zerfallend, Faserschopf braun. Triebgrund
rundlich. Stängel 30-100 cm hoch, 1-2 mm dick, dreikantig
steif, glänzend, stark gerillt, aufrecht. Blätter bis 75 cm
lang, 3-5 mm breit, etwa so lang wie der Stängel, steif aufrecht
(nach HEGI und Herbarbelegen eher schlaff), flach oder rinnig, oberseits
glänzend, gerillt; Spitze fein, flach auslaufend; hellgrün
(Schattenformen auch dunkler). Blattscheiden hochgeschlossen, einen
Scheinstängel formend, gerippt, gitternervig, untere braun;
Mündung gestutzt oder ausgerandet, mit weisslichem Hautkragen;
vordere Scheidenwand häutig. Blatthäutchen 2 mm oder
kürzer, so lang wie breit (nach HEGI viel breiter als lang), gerundet
oder gestutzt (nach HEGI abgerundet dreieckig), oft gelblich, am Rande
bräunlich. Die Spreite ist im Übergang zur Scheide oft so eng
anliegend, dass sie sich beim Herunterziehen mit einem Knacken
löst.
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| Standort
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Trockene bis feuchte, durchlässige
Böden; Gebüschränder, oft in lichten Laubwäldern
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| Bemerkungen |
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| Verbreitung
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Kollin; Oberrheinische Tiefebene, Jurasüdfuss,
Schaffhausen, Hegau, Walenseegebiet, zentral-und
südalpine Täler, eher selten
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| (Karte: © WSL,
SWISS WEBFLORA)
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schwarz: vorhanden, Talfunde
grün: vorhanden, Bergfunde
blau: Funde nach 1982
rot: Literatur- bzw. Herbarangabe oder erloschen |
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