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| Carex maritima
Gunnerus non Muell.
[C. juncifolia All. non Host,
C. incurva Lightf.,
Vignea incurva (Lightf.) Rchb.]
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Ausdauernd. Lange, dünne,
stark verzweigte, unterirdische Ausläufer treibend. Triebe locker
gruppiert oder einzeln, endständig an kurzen Rhizomzweigen.
Wurzeln blass rotbraun, reich verzweigt. Grundständige Scheiden
dunkelbraun, schwach glänzend, früh zerfasernd, abgestorbene
hellbraun. Stängel 3-18 cm hoch, bis 2 mm dick, rundlich
dreikantig bis (fast) drehrund, oft bogig aufsteigend (selten aufrecht),
liniert, fest, glatt. Blätter 3-15 cm lang, 1-1,5 mm breit,
steif, glatt oder schwach rau, hohlrinnig, binsenartig (nach PETERSEN
und nach AICHELE und SCHWEGLER dreikantig-borstlich), oft eingerollt; in
eine dreikantige Spitze auslaufend; mittelgrün, oft
überwinternd; den Blütenstand oft überragend. Blattscheiden
häutig oder braun, dünn, gerippt, nicht gitternervig,
überdauernd; Mündung gestutzt; vordere Scheidenwand mit
schmalem häutigem Streifen (vgl. Abb. 13 d, S. 93 in Jermy et al.).
Blatthäutchen 0,5-1 mm, rund.
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| Standort
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Sandige, von feinem Schlamm durchsetzte,
neutrale bis schwach saure Alluvionen von Gletscherbächen,
Schmelzwasserrinnen und quellige Orte
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| Bemerkungen |
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| Verbreitung
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Subalpinalpin, auch herabgeschwemmt; Alpen: Savoyen,
Waadt (Massif de Morcles), Wallis (Zermatt, Saas), Gotthard,
Graubünden (Vorderrhein, Sardona, Hinterrhein, Misox,
Avers, Albula, Engadin, Bergell, Puschlav), Bergamasker Alpen
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| (Karte: © WSL,
SWISS WEBFLORA)
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schwarz: vorhanden, Talfunde
grün: vorhanden, Bergfunde
blau: Funde nach 1982
rot: Literatur- bzw. Herbarangabe oder erloschen
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