Ergänzungen, Verbesserungs- und Korrekturvorschläge zu den
Eingabelungen und v.a. zu den Artbeschreibungen bitte an ulrich.graf@wsl.ch
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| Holoschoenus vulgaris
Link
[Scirpus holoschoenus L., Isolepis holoschoenus (L.) Roem. et Schult.,
Scirpoides holoschoenus ssp. holschoenus Greuter]
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Ausdauernd. Rhizom unterirdisch
kriechend, darauf in dichtem Horst die Stängel. Unterste
(spreitenlose) Scheiden bis 8 cm lang, breit, braun, gelegentlich rot
überlaufen, matt oder schwach glänzend. Stängel 50-150 cm
lang, 2-4 mm dick, oval, glatt, gestreift, die meisten Stängel am
Grunde oberhalb der Blattscheiden mehr als 2,5 mm (bis 8 mm) dick, Mark
feinporig, durchgehend. Meist keine deutlich ausgebildeten Blattspreiten.
Scheiden geschlossen, nicht gitternervig, scharf dreikantig; vordere
Scheidenwand ± dünnhäutig, netzfaserig zerfallend. Ohne
Blatthäutchen.
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| Standort
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Seeufer
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| Bemerkungen |
im Herbar der Universität Zürich ist
Holoschoenus
romanus gemischt mit H. vulgaris. HEGI betrachtet die beiden
Sippen lediglich als Varietäten von Scirpus holoschoenus ssp.
holoschoenus, unterscheidet aber zwischen H. vulgaris var.
romanus (= H. romanus, = S. romanus)
und H. vulgaris var. australis (= S. australis).
Letztere sei in Deutschland die einzige vorkommende Varietät.
Nach
HESS et al. kommt beiden Sippen Artstatus zu und H. romanus ist
Synonym zu S. australis.
KIFFE ( pers. Mitt.) betrachtet die
Unterscheidungen, die Hegi und Hess et al. machen, lediglich als
Standortmodifikationen. In der Schweiz soll lediglich Holoschoenus vulgaris
(= Scirpoides holoschoenus ssp. holoschoenus) vorkommen
Bei BINZ wird Holoschoenus nicht weiter
unterteilt. Der gültige Name dort ist H. romanus (L.) Fritsch,
Synonym dazu sind H. vulgaris Link, H. australis Rchb. und
Scirpus holoschoenus L. ROTHMALER unterscheidet ebenfalls nicht
zwischen den beiden Arten. Die Beschreibung bei ihm passt zu
H. romanus. Der gültige Name bei ROTHMALER ist
Scirpoides holoschoenus (L.) Sojak; Synonyme dazu: Holoschoenus
vulgaris Link, H. romanus (L.) FRITSCH sowie Scirpus
holoschoenus L. ROSE gibt unter Holoschoenus vulgaris eine
zwischen den beiden Arten intermediäre Beschreibung. |
| Verbreitung
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Kollin; Genfersee (Sciez in Savoyen)
Da die Art nach bisherigem Kenntnisstand nur im benachbarten Ausland vorkommt,
ist keine Verbreitungskarte verfügbar.
Gemäss KIFFE ( pers. Mitt.) kommt von der Gattung Holoschoenus
in der Schweiz wahrscheinlich nur die hier erwähnte, mediterrane Sippe vor (=
Sciropoides holoschoenus ssp. holoschoenus).
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