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Gruppe Biotopbeurteilung
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Literatur


Ergänzungen, Verbesserungs- und Korrekturvorschläge zu den Eingabelungen und v.a. zu den Artbeschreibungen bitte an ulrich.graf@wsl.ch

 

 

Begriffe
 

Ausläufer: 
Seitensprosse mit verlängerten Internodien, die der vegetativen Vermehrung dienen  Die Tochtersprosse können horstig angeordnet sein

binsenförmiges Blattgewebe: 
Blattspreiten hohl, mit schwammigem Gewebe gefüllt, oder längsröhrig. 

Blatthäutchengrösse: 
vgl. Ligula

Blattscheidenhautkragen: 
Die ventrale Haut der Blattscheide ist mit dem freien Hautsaum der Ligula röhrig verbunden. Die Höhe dieser Verbindung muss in einem gewissen Verhältnis zum Blattscheidendurchmessen stehen (mehr als ca. ein Viertel oder so). Das Merkmal sollte an Blättern mit voll ausgebildeter Spreite beurteilt werden. Es ist an Blättern mit reduzierter Spreite oft nicht genügend ausgebildet. (vgl. Fig. 11.2)

Blattscheidenhautlappen: 
Die vordere Scheidenwand ist wie eine Zunge hochgezogen (vgl. Fig. 11.3)

dreikantig verwachsene Spitze (Dreikantspitze): 
Die Faltung des Blattes geht nicht bis ganz zur Spitze, so dass der Querschnitt der Blattspitze dreieckig ist 

durchbrechende Triebe (extravaginale Triebbildung): 
Die Tochtersprosse druchstossen die grundständigen Scheiden der Muttersprosse 

extravaginale Triebbildung: 
vgl. durchbrechende Triebe 

Faserschopf: 
Die grundständigen Scheiden lösen sich in Fasern auf, welche längere Zeit (bis mehrere Jahre) überdauern können. (vgl. Fig. 15.1)

gitternervige Blattscheiden: 
Die Nerven der hinteren Blattscheidenwände weisen Querverbindungen auf (oft nur im durchscheinenden Gegenlicht oder auf der Innenauskleidung der Blattscheiden zu sehen).

intravaginale Triebbildung: 
vgl. umscheidete Triebe 

Knickrandblätter: 
Die Blätter sind doppelt gefaltet mit einem Kiel  auf der Blattunterseite und (meist) 2 Kielen auf der Blattoberseite. 

lappig verwitternde Scheiden: 
Die Blattscheiden (z.T. auch die grundständigen spreitenlosen Scheiden) zerfallen ohne Hinterlassung eines Gefässbündelnetzes (vgl. Fig. 13)

Ligula (Blatthäutchen): 
Die Grösse der Ligula wird beschrieben mit der Höhe des mit der Blattspreite verwachsenen Bogens sowie mit der Breite des freien Hautsaumes. Wo nichts weiter vermerkt, beziehen sich die Grössenangaben auf die Bogenhöhe.

netzfaserig verwitternde Scheiden: 
Die Blattscheiden (z.T. auch die grundständigen spreitenlosen Scheiden) zerfallen unter Hinterlassung eines Gefässbündelnetzes (vgl. Fig. 14)

Scheinstängel: 
Die Internodien der sterilen Triebe sind gestaucht, die Blätter deshalb grundständig. Die Scheiden der Blätter sind lang und hochgeschlossen. Bei den vegetativen Sprossen entsteht dadurch der Eindruck, es sei ein Stängel vorhanden (vgl. Fig. 16). 

Strohtunica: 
Die hinteren Scheidenwände überdauern mehrere Jahre und umhüllen den Triebgrund (vgl. Fig. 15.2)

umscheidete Triebe (intravaginale Triebbildung): 
Die Tochtersprosse werden von den grundständigen Scheiden der Muttersprosse umhüllt. 

vordere Scheidenwand: 
Die der Blattspreite gegenüberliegende Wand der Scheide. 
 
   


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Forschungseinheit Ökologie der Lebensgemeinschaften, Gruppe Biotopbeurteilung, Cyperaceen- und Juncaceenschlüssel