Forschungsprojekte



Schnee und Lawinen

Erforschung der Lawinendynamik im Vallée de la Sionne (VS)
Vallée de la Sionne (VS)

Im Testgelände für Lawinendynamik "Vallée de la Sionne" führen Wissenschaftler und Ingenieure Experimente zur Lawinendynamik durch. Die Versuchsanlage ist seit Winter 1997/1998 in Betrieb und stellt einen Meilenstein in der Lawinendynamikforschung am SLF dar.

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Lawinenabgänge automatisch feststellen
Lawinendetektion

Das SLF testet und optimiert verschiedene Technologien, um Lawinenabgänge automatisch zu erfassen. Ziel ist es, ein sichtunabhängiges Lawinendetektionssystem zu entwickeln, das Lawinendiensten und Sicherheitsverantwortlichen Informationen zur Lawinenaktivität in einem bestimmten Geländeabschnitt liefert.

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Klimaänderung und Wasserkraftnutzung
Wasserkraftnutzung

In diesem interdisziplinären Projekt haben Forschungsgruppen der WSL (Gebirgshydrologie und Wildbäche), Uni Bern (Hydrologie), ETH Zürich (Atmosphäre und Klima, VAW Glaziologie, Centre for Energy Policy and Economics) und Uni Zürich (Physische Geographie) die Auswirkungen der Klimaänderung auf die schweizerische Wasserkraftnutzung untersucht.

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Andere Naturgefahren

HYDRALP
HYDRALP

Das Projekt HYDRALP befasst sich mit der Problematik von geschiebeführenden Hochwasserprozessen in Walliser Wildbächen und Gebirgsflüssen

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Geschiebetransport in alpinen Wildbächen
Geschiebetransport in alpinen Wildbächen

Im Projekt werden Methoden weiterentwickelt, mit denen anhand von Feldmessungen eine Abschätzung der Transportkapazität von Wildbächen und damit verlässlichere Gefahrenbeurteilungen möglich sind.

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Notfallkonzept Illgraben
Notfallkonzept Illgraben

Für den Kegelbereich des Illgrabens wird zum Schutz vor Murgängen ein Notfallkonzept erarbeitet und ein zugehöriges Alarmierungssystem installiert. Es überbrückt die Zeit bis zur Realisierung von baulichen Massnahmen und bezweckt die Minimierung der bei einem Murgangereignis zu erwartenden Personenschäden unter Berücksichtigung des verbleibenden Restrisikos.

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Numerical modeling and design of flexible debris flow barriers
Flexible debris flow barriers

A new load model describes the interaction between a debris flow and a flexible protection barrier. Compared to similar barriers against rockfalls with a well-known load due to the rigid behaviour of the rock, the loads submitted by a debris flow are quite unknown, neither in Switzerland nor worldwide. An extensive experimental programme with full-size and laboratory dynamic tests delivers the needed information for proper simulation models.

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Gefahrenkartierung Mattertal VS: Grundlagenbeschaffung und numerische Modellierung von Murgängen
Mattertal

Effekte des Klimawandels wie tauender Permafrost und kollabierende Blockgletscher führen mancherorts zu instabilen Hängen und damit vermehrt zu lockerem Gesteinsmaterial. Betroffen davon ist auch das Mattertal VS. Die WSL erarbeitet dort zusammen mit verschiedenen Partnern Grundlagen für geeignete Schutzmassnahmen.

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Rockfall Attenuator Systems: Kinetic Energy Dissipation and Guidance of Rockfalls
KTI Attenuators

Differing from standard rockfall barriers, rockfall attenuator systems intercept a rockfall trajectory guiding it under a tail drape, its kinetic energy is then dissipated through net deformations and interaction with the slope. Rockfall can then be contained at the base of slope avoiding maintenance and clean out costs commonly associated with standard rockfall barriers.

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Waldforschung im Wallis

Seit mehreren Jahren untersuchen WSL-Forschende den Einfluss von Klimawandel auf dem Wald im Wallis.

Ökologische Resilienz nach Feuer - die Waldbrandfläche Leuk als Modellfall
Ökologische Resilienz nach Feuer

Wie lange dauert es, bis sich die Vegetation nach einem Waldbrand wieder erholt, und von welchen Faktoren ist die Wiederbesiedlung abhängig? Mit dem vorliegenden Projekt versuchen Wissenschafter, standortsrelevante Antworten auf diese Fragen zu finden, um daraus Schlussfolgerungen für die Praxis im Bezug auf die Reaktion nach Waldbränden abzuleiten.

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Das zukünftige Baumartenportfolio unter trockenen Bedingungen – Ein Vergleich von heimischen und nicht-heimischen Baumarten
Baumartenportfolio

In diesem Projekt vergleichen wir, wie Waldföhre und Flaumeiche im Wallis auf unterschiedliche Wasserverfügbarkeit reagieren. Ziel dieser Arbeit ist es abzuschätzen, ob beide Baumarten auch unter zukünftig heisseren und trockeneren Bedingungen überleben können.

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Verjüngung von Wald- und Schwarzkiefer unter veränderten Klimabedingungen im Wallis (2008-2011)
Keimungsexperiment

Seit der zweiten Hälfte der 1990-er Jahre wird eine erhöhte Föhrenmortalität in den Wäldern des oberen Rhonetals festgestellt. Eine Doktorandin untersucht den Einfluss verschiedener klimatischer Aspekte und interspezifischer Konkurrenz auf die Verjüngung von Wald- und Schwarzföhre.

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Adresse

Institut fédéral de recherches WSL
c/o HES-SO
Route du Rawyl 47
CH-1950 Sion

Telefon +41 27 606 87 80
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