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BioVEINS - Konnektivität urbaner Grün-Infrastrukturen: Die lebendigen Adern gesunder Städte

 

Städte wachsen zurzeit mit einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Die Urbanisierung und speziell der damit verbundene Habitatverlust wirkt sich grundsätzlich negativ auf Wildtiere aus. Allerdings ist die Urbanisierung ein sehr heterogener Prozess und hat viele verschiedene, teilweise gegenteilige Auswirkungen auf die Biodiversität. In Europa können urbane Grünzonen (z.B. Parks, Gründächer und Pflanzgruben) eine einzigartige und reiche Flora und Fauna beherbergen und damit als wichtiges Mittel in deren Erhaltung dienen. Wie genau sich diese städtischen Grünflächen auf unterschiedliche Organismen auswirken ist aber noch immer Gegenstand zahlreicher Studien.

Als Teil des europäischen ERA Net BiodivERsA Programms hat das Projekt BioVEINS zum Ziel genau diesen lokalen Effekt von landschaftlichen Besonderheiten urbaner Grünflächen auf verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie andere lebende Organismen zu untersuchen. Die WSL konzentriert sich in diesem europäischen Projekt einerseits auf direkte und indirekte Faktoren, welche die Biodiversität beeinflussen und andererseits darauf das Stadtdesign und die Stadtplanung zu verbessern. Dazu ist die Kooperation mit Interessensvertreter*innen von Regierungs- wie auch Nichtregierungsorganisationen zentral.

Umfrage

Diese Zusammenarbeit zu verbessern ist das Ziel der vorliegenden Umfrage, welche uns dabei helfen soll die Bedürfnisse und Erwartungen von Interessensvertreter*innen besser zu verstehen. Die aus der Umfrage gewonnenen Erkenntnisse werden anschliessend in einem weiteren Schritt für die Strategieausarbeitung bezüglich der weiteren Kommunikation mit lokalen Interessensvertreter*innen verwendet.

 
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Trap nest (= bee hotel) installed on a tree. Photo: Marco Moretti, WSL
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Joan Casanelles, PhD student, has placed a total of 80 such trap nests in the urban green spaces of five (out of seven) European cities (Zurich, Paris, Antwerp, Poznan, Tartu). Photo: Marco Moretti, WSL
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Detail of a trap nest. An individual bee is visible in the cardboard tube nest at the left side of the trap nest, while two other tubes have been sealed with mud. Photo: Lucia Villarroya
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Joan Casanelles, PhD student, assesses floral resources in the urban green spaces where the trap nests were installed. Photo: Marco Moretti, WSL
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Lucía Villarroya, MSc student, is preparing a light trap to sample nocturnal invertebrates. The light trap will be installed in the canopy of a tree close to the bat data logger. Photo: Joan Casanelles
 

"We cannot confine ourselves to the so-called 'natural' entities and ignore the processes and expressions of vegetation now so abundantly provided us by the activities of [humanity]". […] ecology must be applied to conditions brought about by human activity. The “natural” entities and the anthropogenic derivates alike must be analysed in terms of the most appropriate concepts we can find.” (Arthur Tansley 1935, Ecology 16, 284-307).

Mit diesen Worten betonte der Ökologe Arthur Tansley zum ersten Mal in der Geschichte die Bedeutung anthropogener Ökosysteme.

 

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