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Zeitgemässe Rahmenbedingungen für städtisches Gärtnern

 

Im Projekt werden unterschiedliche Organisationsformen städtischen Gärtnerns untersucht, darunter klassische Familiengärten und bestehende sowie mögliche neue Gartenformen. Ziel ist es, Szenarien für die Zukunft zu identifizieren, sie zu bewerten sie in Handlungsstrategien für Stadtverwaltungen zu überführen.

 

Familiengärten spielen für Stadtbewohner seit Langem eine wichtige Rolle als Orte der Erholung und der urbanen Nahrungsmittelproduktion. Während in einigen Vereinen lange Wartelisten für die Parzellen existieren, haben andere mit Leerstand zu kämpfen. Andere Gartenvereine haben Probleme, Mitglieder zur ehrenamtlichen Arbeit in den Gremien zu bewegen. Daneben sind in den vergangenen Jahren eine Reihe neuer Formen städtischen Gärtnerns entstanden, die jedoch teilweise weniger Beständigkeit bieten. Solche Schwierigkeiten stehen einer optimalen Nutzung für die Erholung möglichst vieler Stadtbewohner entgegen. In Anbetracht fortschreitender Urbanisierung lohnt es sich, diese Probleme genauer zu untersuchen, um sie beheben zu können. In diesem Projekt wurde deshalb untersucht, welche Rahmenbedingungen durch die Gemeinden geschaffen bzw. verändert werden können, um insb. die Nutzung von Kleingärten attraktiv und konfliktarm zu gestalten.

Es wurden unterschiedliche Organisationsformen städtischen Gärtnerns verglichen, darunter die klassischen Familiengärten, neue Gartenformen, Hybridformen oder Ideen für ganz andere Organisationsformen. Dabei wurden auch die Ziele, die Gemeinden für die Förderung von Kleingärten haben, systematisiert und berücksichtigt. Dazu wurden Experten interviewt, um ein genaueres Verständnis der Probleme zu erlangen. In Workshops mit Stakeholdern wurden mögliche Zukunftsszenarien identifziert. Daraus wurden Strategien für Stadtverwaltungen und andere Stakeholder entwickelt und in einer Handreichung zusammengefasst, die ihnen die Identifikation möglicher Organisationsformen und die Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen von Kleingärten erleichtern soll.