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KULTURisk: Ein wissensbasierter Ansatz zum Aufbau einer Kultur der Risikoprävention in Europa

 

Hintergrund

KULTURisk ist ein kollaboratives Projekt, das im Europäischen Forschungsrahmenprogramm FP7 gefördert wird. Es hat zum Ziel, in Europa eine Kultur der Risikoprävention zu entwickeln, indem der Nutzen von Präventionsmassnahmen gegen Naturgefahren ermittelt und demonstriert wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine neuartige Methode zur Bewertung des Nutzens verschiedener Präventionsmassnahmen entwickelt, anhand verschiedener Fallbeispiele mit Fokus auf wasserbezogene Naturgefahren getestet und validiert und schliesslich auf Präventionsmassnahmen gegenüber anderen Naturgefahren übertragen. Die Ergebnisse bezüglich des Nutzens der Präventionsmassnahmen, insbesondere von Frühwarnsystemen, planerische Massnahmen, Risikotransferstrategien (z.B. Versicherung sowie strukturelle Massnahmen werden zur Information von Entscheidträgern und der Öffentlichkeit aufbereitet. Begleitend zur Untersuchung von ökonomischem Nutzen und Kosten der Präventionsmassnahmen werden in den Fallstudien auch die Wirksamkeit und die Optimierungsmöglichkeiten der Risikokommunikation ermittelt, sowohl hinsichtlich einer Konsensbildung über die Präventionsmassnahmen sowie hinsichtlich des Wissenstransfers. 

Forschungsfragen

  • Wie lassen sich Nutzen und Kosten von Präventionsmassnahmen in umfassendem Sinne quantifizieren?
  • Welchen Nutzen und welche Kosten bringen Präventionsmassnahmen gegen wasserbezogene Naturgefahren mit sich? [Maidl & Buchecker, 2012]
  • Wie lassen sich die Erkenntnisse auf Präventionsmassnahmen für weitere Naturgefahren übertragen?
  • Welches sind geeignete Kommunikationsformen, um Konsens über Präventionsmassnahmen zu finden und den Wissenstransfer zwischen Fachexperten, Entscheidträgern und der Öffentlichkeit zu ermöglichen?
  • Wie wirksam sind die in den Fallbeispielen angewandten Formen der Risikokommunikation und inwiefern besteht Verbesserungspotential?
  • Wie lassen sich die Erkenntnisse für Praxis und Öffentlichkeit aufbereiten?

 

Projektpartner

Projektteam WSL

Die WSL ist für die Fallstudie Hochwasser Sihl verantwortlich. Die Mitglieder des WSL-Teams tragen zudem zu verschiedenen Workpackages bei:

  • Dr. Matthias Buchecker: Workpackage ‚Risiko-Kommunikation‘
  • Dr. Jacqueline Frick: Workpackage ‚Risiko-Kommunikation‘
  • Elisabeth Maidl: Workpackage ‚Risiko-Kommunikation‘
  • Dr. des. Helena Zemp: Workpackage ‚Risiko-Kommunikation‘
  • Dr. Roland Olschewski: Workpackage ‚Methodeentwicklung zur Massnahmen-Evaluation'
 

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