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WTT Toolbox

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WTT-Toolbox: Kompakt, praktisch, klar

Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Durch die Dringlichkeit der aktuellen Klima- und Energiekrise steht die Forschungsgemeinschaft verstärkt in der Pflicht, nicht nur neue Technologien, Verfahren oder Prozesse zu entwickeln, sondern diese innert nützlicher Frist zugänglich zu machen oder gar aktiv in die Umsetzung zu bringen. Auch Geldgeber fordern Forschende vermehrt dazu auf, sich für den Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu engagieren, denn: «Impact» ist das Gebot der Stunde. Wissen soll Wirkung zeigen!

Trotz zahlreicher Fördermassnahmen werden die Möglichkeiten von WTT lange nicht ausgeschöpft. Die WTT-Toolbox leistet hier Abhilfe.

 
 

Aufklappen, anwenden

Die WTT-Toolbox ist ein handlicher Karteikasten für Forschende und andere Ruhelose in der Wissensvermittlung. Die Box enthält 30 Karten mit Methoden für die Interaktion mit Akteuren, seien dies andere Forschende, BehördenvertreterInnen oder Fachleute aus der Praxis.

Mit einem Lochkartenprinzip und anhand von sechs Kriterien unterstützt eine raffinierte Sortierfunktion die Suche nach geeigneten Tools:

  1. Richtung des Informationsflusses
  2. Gruppengrösse
  3. Aufmerksamkeitsspanne
  4. Budget
  5. Vorkenntnisse
  6. Projektphase

Alle Tools sind unkompliziert und sofort anwendbar.Weitere Tools können auf farbigen Leerkarten ergänzt werden.

 

WTT-Boxenstopp

Die Entwicklung der WTT-Toolbox wurde massgeblich von der Arbeitsgruppe «Knowledge & Technology Transfer in large Energy Research Programs» beeinflusst, welche 2015 durch die WSL ins Leben gerufen wurde, um WTT-Aktivitäten in der Schweizer Energieforschung zu koordinieren und zu unterstützen.

«WissensarbeiterInnen agieren oft isoliert, haben nur vage Zielvorgaben und meist auch nur beschränkte finanzielle Mitteln», so das nüchterne Fazit der Gruppe. „Mit einem an der Abschlussveranstaltung präsentierten Synthesebericht ist das Thema WTT in der Regel abgehakt, obwohl es viel mehr umfasst!“ lautet eine Erkenntnis im Erfahrungsbericht der Arbeitsgruppe (Roschewitz & Björnsen 2021). Tatsächlich liegt WTT ausserhalb des Kompetenzbereichs der Forschenden. Neben Anreizen (wieso sollte ich?) fehlt es an alternativen Ideen, was Forschende und deren Partner konkret tun könnten, um den Transfer, aber auch den Dialog zwischen den Beteiligten zu fördern.

 

Von der Absicht zum Transfer

Um das Thema WTT als zentralen Pfeiler im neuen Förderprogramm SWEET des Bundes zu verankern, beauftragte das Bundesamt für Energie die WSL und novatlantis mit der Entwicklung einer WTT-Toolbox. Diese soll Forschenden einen niederschwelligen Zugang zum Thema vermitteln. Die 30 vorgeschlagenen Methoden führen WTT-Neulinge ans Thema heran, unterstützen inter- und transdisziplinäre Teams in ihrer Zusammenarbeit und liefern Ideen für die Entwicklung von WTT-Konzepten. Damit eignet sich die Toolbox klar auch für die Anwendung in anderen Themenbereichen.

Die neue Toolbox kann gegen einen Unkostenbeitrag von 69.50 CHF zzgl. Versandkosten im WSL eShop bestellt werden.

 

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