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(46) Bodenatmung Experiment

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Der CO2-Fluss aus dem Boden, die sogenannte ‚Bodenatmung‘, besteht aus zwei Komponenten: Beim Abbau von Laubstreu, abgestorbenen Wurzeln und Bodenhumus setzen Mikroorganismen CO2 frei. Zum anderen wird bei der ‚Wurzelatmung‘ während des Stoffwechsels im Wurzelraum CO2 produziert.

Die Bodenatmung bewirkt neben der Photosynthese den grössten CO2-Fluss in Ökosystemen. Global wird aus dem Boden etwa 10-mal mehr CO2 freigesetzt als bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Verändert sich die Bodenatmung, kann das grosse Auswirkung auf die CO2-Bilanz von Wäldern und deren Klimawirksamkeit haben.

Ziel dieses einfachen Experimentes ist es, zu verstehen, wie Trockenheit und Temperatur die Bodenatmung beeinflussen. Mit einem transparenten Dach wird der Boden periodisch ausgetrocknet und durch Heizkabel erwärmt.

Messung Bodenatmung: Ein Infrarot-Gasmessgerät misst in einer Kammer den Anstieg der CO2-Konzentrationen. Temperatur und Wasserverfügbarkeit sind die Haupt-Einflussgrössen der Bodenatmung.