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Alpine Fernerkundung

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Leitung: Dr. Yves Bühler

Der Klimawandel wirkt sich auf den Alpenraum verstärkt aus und das Potenzial für Naturgefahrenprozesse im Hochgebirge steigt. Wo es zu extremen Ereignissen kommt, ist aber nicht vorhersehbar, und ein vollständiger Schutz von Siedlungen und Verkehrswegen ist technisch und ökonomisch nicht möglich.

Fernerkundungs-Systeme am Boden, auf Drohnen, Flugzeugen oder Satelliten werden immer mehr zu einem wichtigen Werkzeug in der Naturgefahrenforschung. Damit lassen sich Ereignisse genau dokumentieren, Veränderungen laufend erfassen und mögliche «Hotspots» frühzeitig erkennen. Die Kombination von Optischen- und Radar-Fernerkundungssystemen hat ein grosses Potential, das Sicherheitsniveau zu erhöhen. Das Zentrum erforscht, wie solche Systeme in Zukunft optimal im hochalpinen Gelände für die Dokumentation, die Erkennung und die Prävention von Naturgefahren eingesetzt werden können.

Alpine Fernerkundung ist einer der Schwerpunkte des Forschungszentrums CERC.

 

Themen

Einsatz mit der Drohne am Jakobshorn

Drohnen im Hochgebirge

Neuste Resultate zeigen: Mittels Drohnen lässt sich die Schneehöhe im Gebirge effizient und kostengünstig erfassen.

Grossflächige Kartierung von Lawinen mit Satelliten

Flächendeckende und räumlich hochaufgelöste Satellitendaten, für kleinere Gebiete Drohnendaten, sind sehr gut zur Dokumentation von Lawinenperioden...

Automatisch berechnete Gefahrenhinweiskarten Lawinen

Zur Berechnung und Visualisierung der potentiellen Gefährdung durch Lawinen haben Forschende des SLF ein Verfahren entwickelt, um Lawinenanrissgebiete...

Schneehöhenkartierung

Schneehöhenkartierung auf Einzugsgebietsebene in hochalpinen Regionen mittels digitaler Photogrammetrie.

 

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