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Biodiversität

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Leitung: Prof. Dr. Christoph Scheidegger

Wir untersuchen Biodiversitätsmuster, z.B. in Wäldern und in Flusslandschaften, und betreiben die nationalen Datenzentren für Flechten und Pilze, mit dem Ziel die Biodiversität in der Schweiz zu schützen. Wir analysieren räumlich-zeitliche Veränderungen von Populationen, untersuchen die Auswirkung von Bewirtschaftungspraktiken und Umweltfaktoren auf die Biodiversität und setzen uns in nationalen und internationalen Organisationen für die Förderung der Biodiversität ein. Zur Zeit befinden sich in der Schweiz zahlreiche Flussrevitalisierungs-Projekte in der Planungsphase. Es besteht daher dringender Bedarf nach Richtlinien zur Förderung der Biodiversität der Lebensräume an Flüssen. Wir erforschen die Dynamik von Störungen, auf die Auen-Lebensgemeinschaften angewiesen sind, und bestimmen die funktionelle Vernetzung von Lebensräumen entlang von Flüssen. Aus diesen Untersuchungen leiten wir Richtlinien für Lebensraumgrösse und Vernetzung bei Flussrevitalisierungs-Projekten ab.

Die Gruppe ist  bekannt für ihre Arbeiten zu baumbewohnenden Flechten (insbesondere Lobaria pulmonaria). Die Untersuchungen fokussieren sowohl auf den Pilz- als auch den Algenpartner der Flechten-Symbiose. Dadurch werden aktuelle Forschungsfragen zur Ausbreitung von Flechten bearbeitet und Handlungsempfehlungen zur Artenförderung gegeben. Die Datenzentren SwissFungi und SwissLichens stellen die Grundlagen für die Umsetzung des Natur- und Landschaftsschutzes der Schweiz im Bereich Flechten und Pilze bereit. Sie sind verantwortlich für die Koordination, Durchführung und Herausgabe von Naturschutzinstrumenten wie Rote Listen und Artenschutz-Merkblätter und beraten Bund, Kantone und die Öffentlichkeit bezüglich Förderungsmassnahmen von Pilzen und Flechten.

 

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