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Permafrost

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Leitung: Dr. Marcia Phillips

Permanent gefrorene Böden (sog. Permafrost) sind in den Alpen oberhalb von 2500 m ü.M. weit verbreitet. Klimaveränderungen können das Vorkommen von Permafrost auf mehrfache Weise beeinflussen. Die Erforschung der Hangstabilität von Permafrostböden mit Eisanteil (Blockgletscher, Moränen) und von Murgängen oder Steinschlag im Zusammenhang mit Permafrost oder dessen Veränderungen, gewinnt durch die zunehmende menschliche Nutzung alpiner Gebiete an Bedeutung.
Wir untersuchen die Wechselwirkungen zwischen Permafrost, Bauwerken und der Schneedecke.

 

Themen

Auf einem schneebedeckten Hang am Matterhorn sind zwei Betonrohre senkrecht in den Schnee und den darunterliegenden Permafrost gegraben. Ihre Metalldeckel sind mit grossen Steinen beschwert, die beiden Rohre sind mit einer losen Leine verbunden. Im Hintergrund der Bohrlöcher erstreckt sich ein Gletscherabbruch und dahinter eine schroffe Felswand.

Monitoring

Messungen im Permafrost bestätigen eine Erwärmung des Permafrosts, welcher mit starkem Eisschwund und Hangbewegungen verbunden ist.

Das Bild zeigt den untersten Abschnitt zweier Liftmasten, die mit aufwendigen Betonfüssen im Permafrostboden verankert sind.

Bauen im Permafrost

Wir prüfen neue Baumethoden im Permafrost und erstellen praxisorientierte Empfehlungen.

In einer Felswand am Piz Kesch ist ein Felssturz losgebrochen. Das Material bedeckt auch Teile des darunterliegenden Porchabella Gletschers.

Permafrost & Naturgefahren

Wenn infolge der Klimaerwärmung Gletscher schmelzen und Permafrostböden auftauen, drohen in den Alpen vermehrt Naturgefahren.

 

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